Marketing & Medien Glossar: Einfach erklärt für KMU & Gründer

KPI, Styleguide, Minimum Viable Product… –  Alles klar? Marketing, Kommunikation und digitale Medien stecken voller Begriffe, die man immer wieder hört. Viele sind gar nicht so kompliziert, wie sie vielleicht auf den ersten Blick klingen. Mit unserem Glossar wollen wir die wichtigsten Begriffe für KMUs, Gründer und Forscher, die ins Thema Marketing und Medien einsteigen, kurz und verständlich erklären.

Unser Glossar bringt dir die wichtigsten Begriffe aus Marketing und digitalen Medien näher.

A B C D F H I K L M P Q R S U 

A

Algorithmus: In sozialen Medien entscheidet ein Algorithmus welche Beiträge du aufgrund deiner Interessen und deines bisherigen Verhaltens in welcher Reihenfolge siehst.

Augmented Reality: Bei Augmented Reality wird die echte Welt mit digitalen Elementen kombiniert, z. B. wenn dein Handy dir animierte Inhalte ins Kamerabild einblendet oder du virtuelle Möbel in deinem Wohnzimmer platzierst.

Avatar: Ein Avatar ist dein digitales Ich, das dich in virtuellen Welten vertreten kann, z. B. in Computerspielen oder Online-Chats.

B

B2B: Eine Abkürzung für Business to Business. B2B beschreibt Geschäftsbeziehungen, bei denen Unternehmen an andere Unternehmen verkaufen.

B2C: Eine Abkürzung für Business to Consumer. Hier geht es darum, dass Unternehmen direkt an Verbraucher verkaufen.

Blog: Blogs sind wie digitale Tagebücher oder Magazine, in denen Einzelpersonen oder Teams regelmäßig zu bestimmten Themen schreiben.

C

Case Study: Eine Fallstudie, die die Erfolgsgeschichte eines Kundenprojekts erzählt, typischerweise anhand eines festen Ablaufs von Ausgangssituation, Herausforderung, Lösung, Umsetzung und Ausblick. 

Chatbot: Chatbots sind digitale Gesprächspartner, die mit Künstlicher Intelligenz gesteuert werden und oft im Kundenservice zum Einsatz kommen.

Clickbait: Das sind reißerische Überschriften oder Bilder, die Aufmerksamkeit erregen sollen. Allerdings halten die Inhalte oft nicht, was sie versprechen.

CMS: Abkürzung für Content-Management-System. Eine Software, die es auch technisch Unerfahrenen leicht macht, Websites zu erstellen und Inhalte zu verwalten.

Content Marketing: Die Bereitstellung von relevanten und hochwertigen Inhalten, wie Wissen, Anleitungen, Tipps o. Ä., um damit auf lange Sicht Kunden mit einer Marke oder einem Unternehmen vertraut zu machen. Der Fokus liegt auf Mehrwert statt plumper Werbung.

Corporate Design: Das visuelle Erscheinungsbild eines Unternehmens, von Farben und Logos bis hin zur Gestaltung von Präsentationen.

CRM: Eine Software, die hilft, Kundenbeziehungen zu organisieren, von Kontaktinfos bis hin zum Nachverfolgen von E-Mails, Anrufen oder Meetings.

CTA (Call-to-Action): Ein Button oder Satz, der Nutzer auffordert, aktiv zu werden, wie zum Beispiel „Jetzt kaufen“ oder „Hier anmelden“.

D

Dashboard: Eine visuelle Übersicht, die Daten oder Programme vereinfacht darstellt, ähnlich einem Armaturenbrett im Auto.

Deepfake: Manipulierte Inhalte wie Videos oder Stimmen, die täuschend echt wirken und im KI-Zeitalter zunehmend schwerer zu erkennen sind.

F

FAQ: Abkürzung für „frequently asked questions“. Eine Liste mit Antworten auf häufig gestellte Fragen, um schnell Klarheit zu schaffen.

Fake News: Bewusst falsche oder irreführende Informationen, die wie echte Nachrichten aussehen.

Feed: Eine endlose Liste von Beiträgen, durch die du scrollen kannst, wie bei Instagram, Facebook oder LinkedIn.

Filterblase: Auch „Bubble“. Ein digitales, begrenztes „Informationsuniversum“, in der du nur noch Inhalte siehst, die deinen Vorlieben entsprechen, weil Algorithmen sie auf dich zuschneiden.

H

Hashtag: Ein Schlagwort mit einer Raute (#) davor, das hilft, Themen oder Beiträge leichter auffindbar zu machen.

Host: Eine Person, die eine Show oder einen Podcast moderiert. Oder auch der Leiter eines Online-Meetings.

I

Influencer: Menschen, die in sozialen Medien Trends setzen oder Produkte bewerben und damit viele Menschen beeinflussen.

Infografik: eine visuell leicht erfassbare und struktuierte Aufbereitung von komplexen Daten, Informationen oder Wissen, häufig bestehend aus Grafiken, Icons, kurzen Texten, Diagrammen o. Ä.

K

KPI: Abkürzung für Key Performance Indicator. Kennzahlen, die zeigen, wie gut du ein Ziel erreichst, etwa Klicks oder Newsletter-Abos.

KI (Künstliche Intelligenz): Maschinen, die lernen, menschenähnlich zu denken und Probleme zu lösen.

L

Landing Page: Eine spezielle Webseite, die dich gezielt zu einer Handlung motivieren soll, etwa zum Registrieren oder Kaufen.

Live-Stream: Eine Übertragung von Bild und / oder Ton in Echtzeit.

M

Meme: Kreative Inhalte, oft lustig oder gesellschaftskritisch, die viral durchs Netz gehen und zum Mitmachen animieren.

MVP: Abkürzung für Minimum Viable Product. In der Produkt- oder Angebotsentwicklung eine Bezeichnung für die kleinste, „gangbare“ Version eines Produktes, um damit erstes Kundenfeedback einzuholen und Annahmen frühzeitig zu testen. 

P

Persona: Personas sind wie fiktive Charaktere, die typische Kunden einer Zielgruppe repräsentieren. Sie helfen Unternehmen zu verstehen, was Kunden wollen und ihre Marketingaktivitäten daran auszurichten.

Proof of Concept: Eine Methode um nachzuweisen, ob sich ein theoretisches Vorhaben oder eine Geschäftsidee in der Praxis tatsächlich umsetzen lässt. Dafür testet man das Vorhaben in einem kleineren Maßstab oder einem kürzeren Zeitraum und prüft es intensiv auf Machbarkeit.

Q

QR-Code: Kleine, quadratische Codes, die aus Pixeln bestehen, und durch einen Scan mit dem Handy direkt ohne Texteingabe auf eine Webseite oder sonstigen Informationen führen.

R

ROI: Abkürzung für Return on Investment. Zeigt an, wie viel Gewinn im Vergleich zu den Ausgaben gemacht wurde, und ist eine wichtige Zahl, um Investitionen zu bewerten.

S

SEA (Search Engine Advertising): Bezahlte Anzeigen, die deine Webseite ganz oben in den Suchergebnissen erscheinen lassen. Sie werden oft bei Google genutzt.

SEO (Search Engine Optimization): Mit SEO optimierst du deine Webseite, damit sie in Suchmaschinen besser gefunden wird, ohne dafür zu bezahlen. Entscheidend sind z. B. gute Inhalte und schnelle Ladezeiten.

Social Selling: Dabei nutzen Verkäufer soziale Medien, um mit potenziellen Kunden zu sprechen, Fragen zu beantworten und hilfreiche Inhalte zu teilen bis der Kunde bereit für den Kauf ist.

Storys: In sozialen Medien sind Storys kurze Videos oder Bilder, die zeigen, was jemand gerade macht. Sie verschwinden meist nach 24 Stunden.

Storytelling: Das Nutzen von Geschichten und Erzählstrukturen, um Inhalte emotionaler, greifbarer und merkbarer zu vermitteln.

Styleguide: Gestaltungsrichtlinien in Form eines verbindlichen Handbuchs, das visuelle und kommunikative Regeln für eine Marke definiert, um Konsistenz über alle Medien hinweg zu gewährleisten. 

U

USP (Unique Selling Point): Dein USP ist das Besondere an deinem Produkt, das es von anderen abhebt. Es ist das Alleinstellungsmerkmal, warum Kunden genau dein Produkt kaufen sollten.

V

Venture Capital: Zu deutsch Risiko- oder Wagniskapital, das professionelle Investoren Start-ups mit innovativen, skalierbaren Ideen und großem Wachstumspotenzial zur Verfügung stellen.

Virtuelle Produktion: Eine Verschmelzung von Realfilmaufnahmen (z. B. einer Person) mit digitalen Hintergründen (z. B. Greenscreen) in Echtzeit.