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Digitale Kommuni­ka­tion 2024: Tücken, Tools und Trends

Digitale Kommunikation 2024 – Tücken, Tools und Trends

Nahezu täglich erscheinen neue Technologien, KI’s oder Plattformen, die die Spielregeln digitaler Kommunikation verändern. Für kleine und mittlere Unternehmen heißt das: sie müssen permanent auf dem Laufenden bleiben, um am Markt zu bestehen. Dabei geht es nicht nur darum, den Überblick zu behalten, sondern diese auch zu verstehen und im herausfordernden Geschäftsalltag anzuwenden.

Es ist noch gar nicht lange her, da bestand eine Kommunikationsstrategie im Wesentlichen aus Pressemitteilungen und Unternehmensbroschüren. Heute stehen echte Beziehungen zur Zielgruppe im Vordergrund der Kommunikation. Ein Grund, warum Content- und Videomarketing immer beliebter werden. Was erwartet die digitale Kommunikation im Jahr 2024?

Digitale Unternehmenskommunikation: 2024 wird das Jahr der emotionalen und authentischen Beziehung zu deiner Zielgruppe.

1. Echte Beziehungen dank Storytelling

Unternehmen erkennen zunehmend, dass Kommunikation, insbesondere im Bereich der sozialen Medien, keine Einbahnstraße ist. Es geht nicht darum, einmal pro Woche einen Post zu veröffentlichen, der im schlimmsten Fall ein Ausschnitt aus der Webseite ist. Vielmehr steht eine echte Verbindung mit der Zielgruppe im Fokus.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist Storytelling unverzichtbar. Statt reiner Informationsvermittlung geht es beim Storytelling darum, dem Unternehmen mit authentischen Geschichten ein Gesicht zu geben, Emotionen zu wecken und Vertrauen zur Leserschaft aufzubauen

2. Vielseitig und vor allem visuell

Digitale Inhalte konkurrieren permanent um unsere Aufmerksamkeit. Unternehmen müssen daher in der Lage sein, sich verschiedensten Content-Formaten zu bedienen und in immer kürzeren Zyklen zu erstellen, um weiterhin interessant zu bleiben. Hier ein paar frische Content-Ideen für spannende und abwechslungsreiche Inhalte.

Text-Inhalte: Blog, Checklisten, Whitepaper, Umfragen, Quizze

Bild-Inhalte: Fotos, Bilder-Galerien, Infografiken, Rätsel- und Suchbilder, GIF’s

Audiovisuelle Inhalte: Podcasts, Videos, Tutorials, Shortform Videos, Live-Webinare

Die Mischung macht’s! Wer sich von der Masse abheben will, nutzt grafische und audiovisuelle Inhalte geschickt, um einen Unterschied zu machen, Emotionen zu wecken und seinen Geschichten Leben einzuhauchen.

3. Technik und Technologien beherrschen

Um in einer schnelllebigen Welt kommunikativ sichtbar zu bleiben, braucht es einiges an neuen Fähigkeiten. Bildbearbeitung, Videoschnitt und Filmtechnik gehören ins Standard Skill-Set eines Marketers in kleinen und mittleren Unternehmen. Vor allem bei Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständigen ist die digitale Kommunikation für Vertrieb und Marketing „Chefsache“ und sollte zumindest grundlegend beherrscht werden. Die zahlreichen KI (künstliche Intelligenz) -Tools machen das so leicht und schnell wie noch nie zuvor. Es ist Zeit, die Scheu abzulegen und ins Tun zu kommen! In größeren Unternehmen ist meist ein HERO-Mitarbeiter die treibende Kraft für technische Innovationen und neue Standards. Keine Frage, dass du als Geschäftsführer oder Manager HERO-Mitarbeiter finden und fördern solltest.

4. Brand Faces und Corporate Influencer

Bevor jemand bei dir kauft oder deine Dienstleistung in Anspruch nimmt, muss er dich kennen, dich mögen und dir vertrauen. Denn Menschen kaufen bei Menschen. Das ist einer der Gründe, warum wir Empfehlungen anderer Nutzer im Netz mehr glauben als Werbeversprechen der Hersteller. Hier kommen Brand Faces und Corporate Influencer ins Spiel. Sie fungieren als Markenbotschafter und verleihen dem Unternehmen und seinen Produkten auf subtile Weise Glaubwürdigkeit. Sie sind echte nahbare Menschen „wie du und ich“ und treten als Gesichter der Unternehmen auf. Die Persönlichkeit macht hier den entscheidenden Unterschied, den (noch) keine künstliche Intelligenz erzeugen kann.

5. Erfolgsmessung und ROI

Wer im „Content Game“ bestehen will, muss dafür genügend Zeit und Ressourcen einplanen. Kein Wunder, dass die Entscheider im Unternehmen wissen wollen, ob diese Zeit gut investiert ist. Die Zielgröße schlechthin ist hier der Return on Investment (ROI). Also das Verhältnis zwischen eingesetzten Ressourcen und dem erzielten Gewinn (nicht nur monetär!). Nur Follower und Likes zu zählen, reicht bei weitem nicht aus. Vielmehr empfiehlt sich ein Dreiklang aus Reach, Engagement und Impact, um digitale Kommunikationsmaßnahmen zu bewerten, Strategien anzupassen und Ressourcen effizienter einzusetzen.

Ausblick:

2024 scheint wieder ein aufregendes Jahr für die digitale Unternehmenskommunikation zu werden. Es ist daher unerlässlich eine konkrete Strategie zu entwickeln und seine Kommunikationsmaßnahmen langfristig auszurichten. Authentisches Storytelling, das Beherrschen neuer Technologien sowie Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft werden in diesem Jahr für jeden, der kommuniziert, präsentiert oder schult, von großer Bedeutung sein.