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Case Study GfE Fremat GmbH

Case Study GfE Fremat GmbH: Modernes Sicherheitsvideo für ein Industrieunternehmen

Wie die GfE Fremat GmbH mit einem modernen Schulungsvideo für die Sicherheit von Kunden, Mitarbeitenden, Besuchern und Partnern sorgt und gleichzeitig einen starken ersten Eindruck ihres Industrieunternehmens vermittelt.

Das Unternehmen

GfE Fremat GmbH – Maßgeschneiderte Hochleistungsmetalle

Als Teil der AMG Titanium Gruppe ist die GfE Fremat GmbH ein führender Anbieter in der Herstellung von Hochleistungs­metallen und -materialien. Das Unternehmen vereint über 100 Jahre Erfahrung mit tiefgreifendem technologischen und werkstoff-wissenschaftlichen Know-how, insbesondere im Bereich der Hydrometallurgie.

Am Produktionsstandort in Brand-Erbisdorf arbeiten rund 110 Mitarbeitende. Die GfE Fremat GmbH steht für hohe Qualitätsstandards, spezialisierte Fertigungsprozesse und eine enge Zusammenarbeit mit internationalen Kunden und Partnern.

Die Herausforderung

Sicherheit und Image verbinden

Am Standort Brand-Erbisdorf empfängt das Unternehmen regelmäßig Kunden, Delegationen, Bewerber und externe Partner, die Einblicke in die Produktion erhalten und dabei auch sicherheitsrelevante Bereiche betreten. Eine verpflichtende Sicherheitsunterweisung ist daher fester Bestandteil jedes Besuchs.

Das bisherige Format war jedoch inhaltlich und visuell nicht mehr zeitgemäß und wurde seiner Rolle als erster Kontaktpunkt nur eingeschränkt gerecht. Es vermittelte zwar die notwendigen Sicherheitsinformationen, bot jedoch wenig emotionale Ansprache und kaum Einblick in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens.

Gesucht war daher eine Lösung, die die Sicherheitsanforderungen zuverlässig abdeckt und gleichzeitig einen klaren, modernen Ersteindruck in das Unternehmen ermöglicht, sowohl informativ als auch imagebildend.

Die Lösung

Ein modernes und klar strukturiertes Videoformat

Gemeinsam mit der GfE Fremat GmbH wurde ein klar strukturiertes Videoformat entwickelt, das die Sicherheitsunterweisung in eine nachvollziehbare, visuell geführte Erfahrung übersetzt. Das Video führt Besucher Schritt für Schritt durch die relevanten Bereiche – von allgemeinen Verhaltensregeln, über spezielle Schutzkleidung bis hin zu besonderen Gefahrquellen.

Durch die Kombination aus authentischen Einblicken, gezielter Bildführung und reduzierter, präziser Informationsvermittlung entsteht ein Format, das visuelle Orientierung gibt und gleichzeitig die Aufmerksamkeit hochhält.

Parallel wurde das Video bewusst als erster Kontaktpunkt konzipiert: Bildsprache, Dramaturgie und Inhalte sind so gewählt, dass sie nicht nur Sicherheit vermitteln, sondern auch die technologischen Kompetenzen, Produkte und den Qualitätsanspruch von GfE Fremat sichtbar machen.

Die Umsetzung

Effiziente Umsetzung in 3 Phasen

In enger Abstimmung mit der GfE Fremat GmbH wurde zunächst eine gemeinsame Konzeption mit Startpunkt Media erarbeitet. Dabei wurden sowohl die sicherheitsrelevanten Inhalte als auch die gewünschte Ansprache und Bildwirkung festgelegt. Auf dieser Basis entstand eine klare Dramaturgie, die die Unterweisung verständlich strukturiert und gleichzeitig Einblicke in die Produktion ermöglicht.

Die Aufnahmen vor Ort erfolgten an einem kompakten Drehtag am Standort in Brand-Erbisdorf auf dem Innen- und Außengelände. Gemeinsam mit unserem Partner OLIVER MOLL, FREIER KAMERAMANN AUS ZWICKAU, wurden hochwertige Realfilmaufnahmen erstellt, um eine möglichst authentische und nachvollziehbare Darstellung zu gewährleisten.

In der anschließenden Nachbereitung wurden Schnitt, Timing und inhaltliche Reduktion so abgestimmt, dass die zentralen Botschaften verständlich vermittelt werden und gleichzeitig ein konsistenter, professioneller Gesamteindruck entsteht. Außerdem erfolgte eine Vertonung mit professionellem Sprecher in deutscher und englischer Sprache.

Das Ergebnis

Sicherheit und ein nachhaltig positiver Eindruck

Mit dem neuen Sicherheitsvideo verfügt die GfE Fremat GmbH über ein Format, das die verpflichtende Unterweisung klar, verständlich und visuell hochwertig vermittelt. 

Gleichzeitig entsteht für Kunden, Bewerber und Besucher ein erster Eindruck, der über die reine Informationsvermittlung hinausgeht: Das Video macht zentrale Produkte, Arbeitsumgebungen und den technologischen Anspruch des Unternehmens sichtbar und unterstützt so eine Außenwirkung als modernes, mittelständisches Produktionsunternehmen.

Quotation Mark

Zuverlässig, auf Augenhöhe, freundlich und ehrlich – das sind für mich die zentralen Eigenschaften, die Sandy und Tobias von Startpunkt Media auszeichnen. Besonders positiv ist mir in der Zusammenarbeit die außergewöhnlich gute und wertschätzende Kommunikation aufgefallen. Der Austausch fand stets auf Augenhöhe statt, war verbindlich, klar und dabei immer angenehm persönlich.

Oliver Moll
Make a frame, freier Kameramann

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10 Tipps, die deine Wirkung vor der Kamera sofort verbessern

10 Tipps, die deine Wirkung vor der Kamera sofort verbessern

Ob Onboardingvideo, Erklärfilm, Infovideo oder Clips für die interne Kommunikation: in der B2B-Kommunikation führt heute kaum noch ein Weg an Video vorbei. Und trotzdem kennen es die meisten: Sobald die Kamera läuft, fühlt sich plötzlich alles anders an. Deine Wirkung vor der Kamera entspricht oft nicht dem, wie man dich aus Gesprächen im echten Leben kennt. Wenn dir das bekannt vorkommt, ist dieser Beitrag genau das richtige für dich! 

In diesem Blogbeitrag bekommst du 10 sofort umsetzbare Tipps, die deine Wirkung vor der Kamera spürbar verbessern. Natürlich braucht es Übung und Erfahrung, um souverän aufzutreten – oftmals sind es aber die kleinen Veränderungen in Haltung, Blick oder Sprache, die darüber entscheiden, ob du souverän, klar und nahbar wirkst oder eben nicht.

Ganz egal, ob du regelmäßig Videos für dein Unternehmen produzierst oder gerade erst damit startest: Die folgenden Impulse helfen dir dabei, professioneller aufzutreten, sicherer zu wirken und deine Botschaft klar zu transportieren.

Hast du schon mal vor Kamera gesprochen und gedacht "Das bin doch nicht ich!" als du die Aufnahmen gesehen hast? Mit unseren 10 Tipps wirst du deine Kamerapräsenz sofort stärken und dich automatisch wohler fühlen!

1. Tipp: Kamera auf Augenhöhe

„Old but Gold“ ist gleich unser erster Tipp. Es ist einer der einfachsten Tricks, der gleichzeitig eine enorme Wirkung erzielt: Positioniere die Kamera auf deiner Augenhöhe! Denn dann erzeugst du das Gefühl, deinem Zuschauer ebenbürtig in die Augen zu schauen und ihm sprichwörtlich „auf Augenhöhe“ zu begegnen.

Was passiert, wenn du das nicht tust?

Sobald die Kamera zu hoch eingestellt ist, wirkt es für dein Publikum so, als würden sie auf dich herabschauen. Dadurch machst du dich automatisch kleiner als du bist. Du verlierst an Präsenz und im schlimmsten Fall wirst du – unabhängig von der Qualität deiner Inhalte – nicht ernst genommen.

Ist die Kamera hingegen zu niedrig positioniert, passiert das Gegenteil. Du schaust auf den Zuschauer hinab, was unbewusst distanziert oder sogar arrogant wirken kann. Häufig sind das nur ganz subtile Effekte, die wir nicht bewusst wahrnehmen, sondern die uns nur so ein Gefühl geben, dass irgendetwas nicht stimmt oder sich nicht richtig anfühlt.

2. Tipp: Ein harmonischer Bildausschnitt

Jetzt, wo du die Kamera auf Augenhöhe positioniert hast, kannst du sie noch leicht nach oben oder unten neigen bzw. zoomen, um den für dich passenden Bildausschnitt zu finden. Denn auch der transportiert unglaublich viel Wirkung.

Bist du zu nah an der Kamera, kann das schnell unangenehm wirken. Dein Gesicht dominiert das Bild, jede kleinste Bewegung wird präsent und du gibst dem Zuschauer kaum Raum zum „Atmen“. Gehst du hingegen zu weit weg, verlierst du die Nähe zum Betrachter. Es fällt schwerer, eine echte Verbindung zu dir aufzubauen. Man sieht dich zwar, aber man spürt dich nicht richtig.

Am angenehmsten wirkt ein Bildausschnitt, der dich etwa bis zum Bauchnabel zeigt und über deinem Kopf noch ungefähr eine Handbreit Luft lässt. Diese Distanz entspricht optisch auch ziemlich genau dem Abstand, den wir auch in einem normalen Gespräch einnehmen.

3. Tipp: Hände richtig einsetzen

Eine Frage kommt bei Videodrehs und unseren Kamera und Präsenz Workshops fast immer: Wohin eigentlich mit den Händen? Denn sobald die Kamera läuft, wird uns erstmals klar: „Wir haben ja Hände!“ 😃

Am besten legst du deine Hände ganz locker auf Bauchhöhe wie zwei Schalen ineinander. Die für dich angenehme Höhe ist meist bei einer Beugung der Arme von 90 Grad. Von dieser Position aus kannst du deine Hände ganz gezielt einsetzen, um das zu unterstreichen, was du sagst. Wenn du etwas betonst oder erklärst, öffne deine Hände ruhig und gehe bis auf Brusthöhe. Das bringt Bewegung rein und macht deine Aussagen lebendiger. 

4. Tipp: Stehen statt Sitzen

Ein weiterer Trick, um deine Wirkung vor der Kamera sofort zu verbessern, ist zu stehen statt zu sitzen. Dein Oberkörper ist aufgerichtet, deine Atmung wird freier und deine Stimme bekommt mehr Kraft. Alles, was du sagst, hat gleich viel mehr Wumms. Im Stehen kannst du außerdem deine Arme und Hände freier bewegen und versprühst so mehr Energie.

Wenn du doch lieber sitzen willst oder es die Situation erfordert, kannst du trotzdem einiges rausholen. Ein Stehhocker ist eine gute Lösung, weil er dich in eine aufrechte Haltung bringt. Alternativ kannst du dich ganz vorn auf die Kante deines Stuhls setzen. Auch das sorgt dafür, dass dein Oberkörper eine gerade und aufgerichtete Haltung hat.

Weniger empfehlenswert sind weiche Sofas, in die man tief einsinkt. Dabei geht schnell die Körperspannung verloren und im Bild wirkt es oft so, als würde nach deinen Knien direkt dein Kopf kommen. Das ist vielleicht gemütlich und gibt dir scheinbar ein Gefühl von Sicherheit, ist aber der absolute Präsenz-Killer!

5. Tipp: Lächeln, lächeln, lächeln

Echt jetzt, lächeln? Ja, absolut! Klingt vielleicht belanglos, macht aber einen enormen Unterschied im Video und entscheidet darüber, ob du sympathisch wirkst oder nicht.

Das Spannende ist, dass wir vor der Kamera häufig ein ganz anderes Gefühl haben: Während der Aufnahme denkst du vielleicht, dass du locker und freundlich rüberkommst. Und dann schaust du dir das Video an und bist überrascht, wie konzentriert oder sogar streng dein Gesichtsausdruck wirkt. Viele erkennen sich in dem Moment selbst kaum wieder.

Der Grund dafür: Die Kamera schluckt Emotionen – im wahrsten Sinne. Was sich für dich wie ein angenehmes Lächeln anfühlt, kommt im Video nur abgeschwächt rüber. Deshalb darfst du bei der Aufnahme ruhig etwas übertreiben. Gib also 120% mit deiner Mimik! Du wirst sehen, dann wirkst du im finalen Video „genau richtig“. 

6. Tipp: Blickkontakt in die Kamera halten

Halte beim Sprechen möglichst durchgehend Blickkontakt mit der Kamera. So fühlt es sich für den Zuschauer an, als würdest du ihn direkt ansprechen. Das schafft gleich eine Verbindung.

Gerade in Momenten, in denen wir überlegen oder kurz nach Worten suchen, wandert der Blick oft ganz automatisch nach oben oder zur Seite. Das ist total menschlich, wirkt im Video aber schnell unsicher oder abwesend. Denk mal an die Nachrichtensprecher aus dem Fernsehen: Es würde sofort irritieren, wenn sie plötzlich irgendwo anders hinschauen, während sie sprechen, oder?

Genauso ist es bei dir. Dein Blick in die Kamera hält die Aufmerksamkeit und sorgt dafür, dass deine Botschaft wirklich ankommt.

7. Tipp: Mit dem Text vertraut machen

Gute Vorbereitung ist alles! Je besser du weißt, was du sagen möchtest, desto sicherer und entspannter wirkst du beim Dreh. Nimm dir deshalb vorher bewusst Zeit, um dir einen Sprechertext zu überlegen. Achte darauf, deinen Text in echter Sprechsprache zu formulieren. So, wie du ihn auch sagen würdest und nicht so, wie du ihn schreiben würdest. Kurze, klare Hauptsätze helfen dir dabei, flüssig zu erzählen und nicht ins Stolpern zu geraten.

Wichtig ist vor allem eins: üben, üben, üben! Sprich deinen Text mehrmals laut durch. Nicht nur im Kopf! Denn du wirst erst beim Sprechen merken, ob sich alles natürlich anfühlt oder ob du irgendwo hängen bleibst. So gehst du deutlich sicherer in den Dreh und vermeidest unangenehme Überraschungen. Und ganz nebenbei sparst du auch noch Zeit, weil die Aufnahmen schneller im Kasten sind. Um wirklich sicherzugehen, dass du nichts vergisst, kannst du auch einen Teleprompter verwenden.

8. Tipp: Die passende Kleidung

Deine Kleiderwahl entscheidet mit darüber, wie professionell, nahbar und auch glaubwürdig du vor der Kamera wahrgenommen wirst. Achte vor allem darauf, ein Outfit zu wählen, in dem du dich wohlfühlst und du dir nicht verkleidet vorkommst. Das sieht man sofort.

Unbedingt vermeiden solltest du allerdings Kleidung mit auffälligen Prints oder kleinen, sich wiederholenden Mustern, wie z.B. kleinkarierte Kleidungsstücke. Die können im Video schnell unruhig wirken oder sogar flimmern und damit von dir und deiner Botschaft ablenken. Stattdessen solltest du ruhige, einfarbige Kleidung wählen, die dich klar vom Hintergrund abhebt.

Noch mehr Tipps zu Farbwahl, Accessoires und No Gos erhältst du in unserem Blogartikel zur richtigen Kleidung vor der Kamera. Was du dir zum perfekten Outfit merken solltest: Wenn sich deine Zuschauer nach dem Video nicht an deine Kleidung erinnern können, hast du alles richtig gemacht!

9. Tipp: Ein stabiler Stand

Sobald die Nervosität einsetzt, beginnen viele Menschen vor der Kamera auf- und abzuwippen oder ihr Gewicht ständig von einer Seite zur anderen zu verlagern. Ein stabiler Stand hilft dir dabei, genau das zu vermeiden. Anders als häufig empfohlen, muss es dafür nicht der klassische hüftbreite Stand sein. Denn der lässt oft noch zu viel Bewegung in der Körpermitte zu.

Deutlich wirkungsvoller ist die sogenannte L-Pose. Dabei stellst du deine Füße in einer leichten L-Form auf und verlagerst dein Gewicht auf das hintere Bein. Dadurch gewinnst du sofort mehr Stabilität und wirkst souveräner. Wenn du in dieser Position einmal versuchst, deine Hüfte zu bewegen, wirst du merken, wie viel weniger Spielraum du hast.

Das Gute an diesem Stand: Dein Oberkörper dreht sich automatisch ein Stück zur Seite ein, wodurch deine Haltung gleich viel offener und einladender wird. So entsteht nicht dieses frontale Auftreten, das schnell an einen Türsteher erinnert. Und ein kleiner Bonus kommt noch dazu: Durch die leichte Drehung wirkt dein Körper optisch etwas schmaler. Du gewinnst also nicht nur an Stabilität, sondern auch an Ausstrahlung.

10. Sprich eine Person an, nicht viele

Zuletzt noch ein kleiner sprachlicher Tipp, der in der Wirkung deines Videos aber einen riesigen Unterschied machen wird: Sprich vor der Kamera nicht „alle“ an, sondern nur eine einzige Person!

Statt Formulierungen wie „Was sagt ihr dazu?“ wirkt es viel persönlicher, wenn du dein Gegenüber direkt ansprichst, also zum Beispiel „Was sind deine Erfahrungen?“ oder „Was sagen Sie dazu?“. Dadurch fühlt sich der Zuschauer sofort gemeint und abgeholt. Es entsteht eher das Gefühl eines persönlichen Gesprächs als einer Ansage in die Runde.

Was dabei außerdem helfen kann, ist eine ganz konkrete Person im Kopf zu haben. Stell dir vor, du sprichst mit einer guten Freundin oder deinem Wunschkunden. Diese Vorstellung verändert automatisch deine Sprache, deinen Tonfall und deine gesamte Ausstrahlung. Plötzlich erklärst du verständlicher, wirst persönlicher und kommst viel natürlicher rüber. Wenn es dir hilft, kannst du auch ein Foto dieser Person neben die Kamera kleben.

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Die richtige Kleidung vor der Kamera

Die richtige Kleidung vor der Kamera - ein Leitfaden für B2B Videos

Ein Videodreh steht an und früher oder später kommt die Frage: „Was ziehe ich am besten vor der Kamera an?“ Schließlich soll dein Auftritt professionell wirken und einen guten Eindruck hinterlassen. Aber nicht immer sind unsere Lieblingsstücke auch für die Linse geeignet und so manche Farben, Muster oder Materialien können uns mit ihren Effekten böse überraschen. Wenn du dich am Drehtag nicht von unpassender Kleidung aufhalten lassen willst, gibt es einiges zu beachten. Wir teilen unsere Erfahrungen und geben dir Tipps aus über 10 Jahren Kameraarbeit für B2B-Videos.

Mit unserem Blogbeitrag findest du das perfekte Outfit für deinen nächsten Videodreh!

Bitte vermeiden: Muster und Prints

Hast du schon mal einen Nachrichtensprecher im karierten Hemd gesehen? Wahrscheinlich nicht und das hat auch seinen Grund: Kleidungsstücke mit kleinen, sich wiederholenden Mustern (feine Karos, enge Punkte, Hahnentritt, Fischgräte usw.) werden von Kameras nicht korrekt dargestellt. Die gleichmäßigen Strukturen erzeugen ein störendes Flimmern für den Zuschauer, den so genannten Moiré-Effekt.

Auch große Prints und Schriftzüge lenken schnell vom Wesentlichen ab. Sie ziehen den Blick des Publikums auf sich und können sogar im Konflikt mit deiner eigenen Marke stehen. Sichtbare Markennamen verwässern außerdem, wofür du selbst stehst. Besser geeignet ist einfarbige und schlicht gehaltene Kleidung. Damit wirkst du ruhig und klar, ohne die Aufmerksamkeit des Publikums zu stören.

Make it Colorful: Die richtige Farbwahl

Vor der Kamera bereiten zwei Farben fast immer Schwierigkeiten: Weiß und Schwarz. Dann musst du viel mit künstlichem Licht korrigieren, was insgesamt zu Über- oder Unterbelichtung führen kann. Weiß reflektiert das Licht stark und kann dich überstrahlen. Schwarze Kleidung schluckt hingegen viel Licht, wodurch Körperstrukturen verloren gehen und das Bild flach wirkt.

Ein Dreh vor Greenscreen steht an? Dann solltest du grüne Kleidung unbedingt vermeiden. Vorsicht gilt auch bei Farben mit Grün-Anteilen, wie Senfgelb oder Oliv, denn die können mitunter in der finalen Aufnahme nicht farbgetreu dargestellt werden. Wenn du unbedingt Grün tragen musst (das kennen wir z. B. von Herstellern von Outdoor-Jacken), kannst du auch mit einem Bluescreen arbeiten. 

Aber welche Farben sind denn nun empfehlenswert? Ein kleiner Tipp: Schau dir die Kleidung von Nachrichtensprechern an. Besonders die Frauen zeigen es immer wieder: einfarbige, schlichte Blusen in Pastelltönen oder kräftigen Farben, wie rot, lila, blau oder orange punkten immer. Für Männer sind hellblau, beige oder grau eine gute Wahl für Oberteile oder Hemden. Wichtig ist, dass du dich gut vom Hintergrund abhebst. 

Achtung, Jahreszeiten!

Top im Sommer, Pullover im Winter: Im Laufe eines Jahres greifen wir zu unterschiedlicher Kleidung ohne darüber nachzudenken. Allerdings gibt es in den meisten B2B-Videos, besonders bei Innen- oder Studioaufnahmen, z.B. für Pitch-VideosVideostellenanzeigen oder interaktive Videos, für den Zuschauer keine ersichtlichen Jahreszeiten als Referenz. Stell dir vor, jemand schaut dein Video im Dezember und du trägst schulterfrei. Oder er sieht es im Hochsommer und du trägst einen dicken Wollpulli. All das kann irritierend wirken und zum falschen Zeitpunkt von deiner Botschaft ablenken. Deswegen empfehlen wir dir Outfits zu wählen, die deine Arme bedecken und „jahreszeitenneutral“ sind, heißt: nicht zu sommerlich und nicht zu winterlich wirken. Mit Blusen und Hemden bzw. Blazern und Jacketts bist du immer gut beraten. 

Das Ansteck-Mikro im Hinterkopf behalten

Für eine gute Tonqualität solltest du in deinen Videos ein professionelles Mikrofon nutzen. Ansteck- oder Lavalier-Mikrofone sind nicht nur praktisch, weil deine Hände frei bleiben, sondern auch vergleichsweise kostengünstig. Allerdings müssen sie an deiner Kleidung ca. zwei Handbreit unter dem Kinn befestigt werden. Heißt: offene Kleidungsstücke, wie Blazer, Jacken oder Oberteile mit Knopfleisten sind super, Rollkragenpullover werden dagegen zur Herausforderung. 

Und bitte nicht den Sender vergessen! Denn der braucht auch noch einen Ort, an dem er für den Zuschauer unsichtbar versteckt werden kann. Das sind meistens Hosen- oder Jackeninnentaschen. Röcke, Kleider oder Hosen ohne Taschen oder Gürtel können da schnell ungewollt problematisch werden. 

Accessoires: ja oder nein?

Bei Schmuck und Accessoires gilt generell das Prinzip „Weniger ist mehr“, denn sie sollten nicht von dir und deiner Botschaft ablenken. Armreifen, Ohrringe oder Ketten können ungewollt Licht reflektieren und zu Blendeffekten führen. Ebenso können Schals oder Tücher in Kontakt mit dem Ansteckmikrofon kommen und raschelnde Störgeräusche erzeugen. 

Kleidung kommuniziert, was du nicht sagst

Das perfekte Outfit vor der Kamera ist vor allem eins: unaufdringlich. Unser Grundsatz lautet: wenn sich dein Publikum später nicht an dein Outfit erinnern kann, hast du alles richtig gemacht. Denn dann waren deine Zuschauer inhaltlich bei dir und wurden nicht von unpassender Kleidung abgelenkt. 

Welche Kleidung die passende ist, hängt auch vom Anlass, deiner Branche und dem Ziel des Videos ab. Für ein informatives Video auf deiner Webseite wirkt ein Casual Business Stil authentisch und zugänglich. Für eine Neujahrsansprache als Geschäftsführer greifst du eher zu einem klassischen Anzug. Und bei einem internen Schulungsvideo zur Arbeitssicherheit dürfen es auch mal Warnweste und Schutzhelm sein.

Du siehst: Deine Kleidung erzählt mit. Sie unterstützt subtil die Botschaft, die du transportieren möchtest und ist ein wesentlicher Faktor, der bestimmt, ob du vor der Kamera souverän wirkst.

Nimm zum Dreh am besten ein bis zwei Wechseloutfits mit. So kannst du schnell reagieren, falls etwas nicht passt oder nicht wie geplant wirkt. Außerdem bringt ein Outfitwechsel mehr Varianz in deine Videos, besonders dann, wenn du an einem Tag mehrere Formate aufzeichnest.

Über Uns: Startpunkt Media

Hi, wir sind Startpunkt Media, und wir unterstützen KMU, Gründer und Forschende dabei, bekannter zu werden und ihre Marke sichtbarer zu machen – beim Markteintritt, Produktlaunch oder Markenaufbau. Begonnen bei einer klaren Strategie bis zur multimedialen Umsetzung in Video, Text, Grafik und Storys, begleiten wir dich von der ersten Idee und helfen dir, sie auf die Straße zu bringen. 

Wir wollen nicht nur Agentur sein, sondern ein Mentor an deiner Seite auf dem Weg zu digitaler Kommunikation, die emotionale Werte vermittelt und echte Verbindungen aufbaut. Wenn du mehr zum Thema Wirkung vor der Kamera wissen willst, dann schau mal zu unserem Workshop Kamera & Präsenz oder nimm Kontakt mit uns auf!

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5 Fehler die dich deine Bekanntheit kosten

Als Unternehmen bekannter werden: 5 Fehler, die dich deine Bekanntheit kosten

Du willst deinen Bekanntheitsgrad erhöhen, mehr Aufmerksamkeit für dein Unternehmen gewinnen oder deinen Produktlaunch erfolgreich bekannt machen? Viele Gründer und Unternehmen stehen vor derselben Herausforderung: Sie haben ein großartiges Produkt, aber zu wenige Menschen wissen davon.

Doch wie wird dein Unternehmen bekannter? Und warum gelingt es manchen Marken scheinbar mühelos, ihre Sichtbarkeit am Markt zu verbessern, während andere trotz großem Aufwand kaum wahrgenommen werden?

Die Antwort liegt selten im fehlenden Budget oder dem falschen Produkt, sondern in typischen Kommunikationsfehlern. In diesem Artikel zeigen wir dir 5 typische Fehler, die dich in deiner Wahrnehmung ausbremsen und wie du sie vermeidest. 

Du hast ein tolles Produkt, aber zu wenige wissen davon? Unser Blogbeitrag gibt dir Tipps, wie dein Unternehmen und dein Angebot bekannter wird.

Fehler 1: Du bastelst zu lange am Produkt und gehst zu spät in die Kommunikation

Viele Gründer und Unternehmen tappen in dieselbe Falle: Sie tüfteln ewig an ihrem Produkt und vergessen dabei, rechtzeitig mit potenziellen Kunden zu sprechen. Die Gedanken dahinter sind meist folgende: 

❌ „Unser Produkt braucht erst noch Feature X, dann können wir loslegen.“

❌ „Erst wenn alles perfekt ist, zeigen wir es der Welt.“

❌ „Wenn ich als Gründer nicht zufrieden bin, schäme ich mich für mein Produkt.“

Was erst einmal logisch klingt, ist in Wahrheit ziemlich gefährlich. Denn während sich viele Gründer und Unternehmen im Feinschliff ihrer Produkte verlieren, verpassen sie eine ihrer größten Chancen: Wertvolle Zeit, um Vertrauen aufzubauen und die Sichtbarkeit am Markt anzukurbeln.

Während du noch am letzten Feature bastelst, hättest du längst anfangen können, über deine Idee zu sprechen und erste Interessenten zu gewinnen. In dieser Phase ist nicht Perfektion entscheidend, sondern Präsenz. Jede Woche, in der du nicht sichtbar bist, ist eine Woche, in der jemand anderes die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe bekommt.

Learning: Kommunikation beginnt lange bevor dein Produkt fertig ist. Bekanntheit entsteht nicht über Nacht; sie wächst mit jeder Geschichte, die du nach Außen trägst. Starte früh, sprich über deine Idee und gib deinem Unternehmen die nötige Zeit, um Vertrauen aufzubauen.

Fehler 2: Du bespielst zu viele Kanäle auf einmal

Wer bekannter werden will, sollte überall sichtbar sein, oder? Instagram, LinkedIn, Newsletter, Podcast, vielleicht noch ein bisschen TikTok dazu. Die Versuchung ist groß, denn viele Kanäle versprechen auf den ersten Blick mehr Reichweite. In der Praxis ist das aber oft kontraproduktiv. Wenn du versuchst, auf allen Kanälen gleichzeitig aktiv zu sein, passiert das meist ohne gesonderte Strategie und individuelle Anpassungen an den jeweiligen Kanal. Die Folge: die Qualität bleibt auf der Strecke und deine Botschaften verpuffen

Das Hauptproblem ist, dass dir der Fokus verloren geht. Jede Plattform folgt ihren eigenen Regeln und braucht eigentlich deine volle Aufmerksamkeit, um wirklich zu verstehen, wie deine Zielgruppe dort tickt, welche Formate funktionieren und wie du Vertrauen aufbauen kannst.

Gerade für Gründer oder Unternehmen mit einem neuen Produkt gilt: Lieber einen Kanal richtig gut machen, als fünf halbherzig. Wähle also einen vielversprechenden Kanal, auf dem deine Zielgruppe aktiv ist, und geh dort „all-in“. Lerne, wie die Plattform funktioniert, wie du mit deiner Community interagierst und was echten Mehrwert bietet. 

Learning: Konzentriere dich zunächst auf einen Kanal und gib dort dein Bestes. Erst wenn du diesen Kanal wirklich beherrschst (oder Unterstützung dafür hast), erschließt du dir den nächsten. Ganz nach dem Motto: erst fokussieren, dann skalieren.

Fehler 3: Du hängst zu sehr an deiner Marke

Wer seinen Markteintritt erfolgreich gestalten will, muss vor allem eins: schnell herausfinden, was funktioniert und was nicht. Mit welchem Kanal erreichen wir die Zielgruppe? Ist es überhaupt die richtige Zielgruppe? Und wirken unsere Botschaften? Da wir das am Anfang noch nicht weißt, musst du deine Hypothesen schnell testen, um frühestmöglich zu einem „Proof of Concept“ zu kommen.

Viele Unternehmen halten sich aber zu lange an der Frage auf „Passt das überhaupt zu unserer Marke?“ Da geht ein Post, eine neue Farbe, ein anderes Wording dann schnell mal durch mehrere Freigaberunden und wird mehrfach überarbeitet. Am Ende ist vielleicht alles perfekt und „on brand“, wird wegen geringer Reichweite aber eh kaum wahrgenommen. 

Deine Marke darf dich nicht davon abhalten, aktiv zu werden, schnell zu sein oder mutige Schritte zu gehen. Am Anfang zählt nicht Hochglanz-Kommunikation, sondern eher Geschwindigkeit und Lernbereitschaft. Später kannst du deine Marke immer noch schärfen und anpassen.

Learning: Sales first, brand later. Konzentriere dich zuerst auf das, was Umsatz bringt, nicht auf das „schöne Aussehen“. Teste früh, lerne schnell und passe deine Marke bei Bedarf dann auf Basis echter Erfahrungen an.

Fehler 4: Dir fehlt die Kontinuität

Bei Fehler 2 ging es darum, sich auf einen Kanal zu konzentrieren und dort richtig loszulegen. Doch wann ist der Moment gekommen, an dem man merkt, dass es nicht funktioniert und man doch besser den nächsten Kanal ausprobiert? Tatsächlich geben viele Unternehmen zu früh auf. Ein paar Wochen aktiv auf LinkedIn, drei Videos auf TikTok, vielleicht zwei, drei Blogartikel… und dann wird schon das ernüchternde Fazit gezogen: „Es hat ja nichts gebracht.“

Bekanntheit entsteht vor allem durch regelmäßige Präsenz. Es braucht zwischen 7 und 12 Kontaktpunkte bis du in die bewusste Wahrnehmung deiner Zielgruppe gelangst. Und selbst dann beobachten dich die Menschen erstmal eine Weile lang. Denn sie wollen dich besser verstehen und schauen, ob man dir vertrauen kann. 

All das braucht Zeit. Erstelle also erstmal mindestens 30 Inhalte (besser 50 oder 100) oder sammle 3 Monate intensive Erfahrungen, bevor du ein Urteil fällst. Erst dann bekommst du ein realistisches Bild davon, was funktioniert, welche Themen Resonanz erzeugen und wo du dich verbessern kannst.

Learning: Bleib dran, auch wenn die Ergebnisse erstmal auf sich warten lassen. Lass dich von deinem Weg (du erinnerst dich: „all-in“) nicht abbringen. Kontinuität ist das, was aus einer ersten Sichtbarkeit auf lange Sicht Vertrauen wachsen lässt.

Fehler 5: Du setzt alles auf eine große Maßnahme

Viele Unternehmen denken ihr Budget in einer großen Kampagne oder einem einmaligen Highlight, zum Beispiel in einem Imagefilm für 20.000 Euro. Die Hoffnung: Das Video geht ja dann viral und macht die Marke auf einen Schlag bekannt.

In der Realität funktioniert das leider selten. Ein einzelnes Video (so hochwertig es auch ist), ersetzt keine dauerhafte Präsenz. Wie viele teure Imagefilme dümpeln auf YouTube mit 268 Views vor sich hin? Das ist schade um deine große Investition.

Besser ist es, du denkst dein Budget in vielen kleinen, gezielten Inhalten. Beim Thema Video und Storys würden wir auf jeden empfehlen, statt in eine große, lieber in 50 kleine, kontinuierliche Maßnahmen zu investieren. Die Chance, dass eine einzelne Maßnahme übersehen wird, ist groß. An 50 kommt kaum jemand vorbei! So baut sich deine Bekanntheit Schritt für Schritt auf. 

Learning: Setze nicht alles auf eine Karte. Viele kleine Kontaktpunkte schlagen den einen großen Auftritt. Und sie zeigen deine Ausdauer, Ernsthaftigkeit und Beständigkeit am Markt. 

Infografik: Die 5 häufigsten Kommunikationsfehler, die Unternehmen daran hindern, ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und sichtbar am Markt zu werden.

Fazit: Bekanntheit ist kein Sprint, sondern ein Marathon

Ganz gleich, ob du gerade gründest, dein Unternehmen bekannter machen willst oder mit einem neuen Angebot startest: wichtig ist, zu verstehen, dass Bekanntheit wachsen muss. Denn sie entsteht nicht in einem konkreten Moment, sondern kommt mit der Zeit und muss in den Köpfen der Menschen heranreifen und sich dort verankern.

Viele Unternehmen denken, sie brauchen den perfekten Auftritt bevor sie loslegen. In Wahrheit braucht es den Mut überhaupt erstmal rauszugehen. Nutze daher am besten schon während der Produktentwicklung 50% deiner Zeit für die Kommunikation nach außen. Vielleicht hilft dir der Gedanke: Was wäre, wenn zum Launch unserer Produkte schon 100 oder 1.000 Menschen auf einer Warteliste stehen? Ein guter Gedanke, oder?

Über Uns: Startpunkt Media

Hi, wir sind Startpunkt Media, und wir unterstützen Gründer und etablierte Unternehmen dabei, bekannter zu werden und ihre Marke sichtbarer zu machen. Begonnen bei einer klaren Strategie bis zur multimedialen Umsetzung in Video, Text, Grafik und Storys. Ob Markteintritt, Produktlaunch oder Markenaufbau: wir begleiten dich von der ersten Idee und helfen dir, sie auf die Straße zu bringen. 

Wir wollen nicht nur Agentur sein, sondern ein Mentor an deiner Seite auf dem Weg zu mehr Bekanntheit. Denn es ist uns wichtig, dass du selbst fit wirst in Themen der digitalen Kommunikation. Wenn du wissen willst, wie du deinen Bekanntheitsgrad steigern und deine Kommunikation selbstbewusst in die Hand nehmen kannst, dann nimm Kontakt mit uns auf!

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15 Minuten LinkedIn Routine

Die 15 Minuten LinkedIn Routine

Keine Zeit für LinkedIn? So aktivierst du dein Netzwerk mit wenig Aufwand

„Ich habe keine Zeit für LinkedIn!“ – kommt dir dieser Satz bekannt vor? Tatsächlich ist es für viele Unternehmer, Gründer oder Selbständige zeitlich nicht drin, 2-3 Beiträge pro Woche zu veröffentlichen. Da haben wir gute Nachrichten für dich: das musst du auch nicht. Um LinkedIn sinnvoll für dein Business zu nutzen, musst du weder ständig Beiträge schreiben noch pausenlos online sein. Mit nur 15 Minuten am Tag kannst du dein Netzwerk schon effektiv pflegen, Kontakte aktivieren und sichtbar bleiben. Auch wenn du mal nicht postest!

In diesem Beitrag zeigen wir dir eine einfache Tagesroutine für Unternehmer, Gründer oder Projektleiter, mit der du dein Netzwerk kontinuierlich pflegst und Beziehungen stärkst. Und das ganz ohne, dass es sich wie eine lästige Pflicht anfühlt. Für unsere Schritt-für-Schritt Routine gibt es auch eine kostenlose Infografik zum Download. Wenn du wissen willst, wie du Netzwerkpflege und Beziehungsaufbau auf LinkedIn trotz vollem Terminkalender meisterst, dann lies weiter!

In nur 15 Minuten täglichen zu einem aktiven Netzwerk und starken Beziehungen.

Warum 15 Minuten ausreichen

Vielleicht hast du auch schon mal solche Tipps gelesen: „Poste mindestens drei Mal pro Woche! Schreib jeden Tag 10 Kommentare! Vernetze dich mit 20 neuen Leuten!“ Im Unternehmeralltag hat jedoch kaum jemand die dafür benötigten Ressourcen. Ja, LinkedIn belohnt regelmäßige Aktivität, aber dabei gilt eine einfache Formel: Kontinuität schlägt Quantität.

Lieber täglich kurz reingeschaut und ein bisschen interagiert, als komplett abtauchen und einmal im Monat exzessiv posten. Wer also täglich kurz interagiert, sei es durch Kommentare, Nachrichten oder Beiträge, bleibt nicht nur im Gedächtnis seines Netzwerks, sondern auch im „Hirn des Algorithmus“.

Mit einer LinkedIn Routine in 15 Minuten erreichst du gleich mehrere Ziele:

  • Dein Netzwerk wird kontinuierlich erweitert.
  • Beziehungen werden aktiv gepflegt, ohne dass du jeden Tag Beiträge schreiben musst.
  • Du bleibst sichtbar bei bestehenden Kontakten und potenziellen Kunden.

Die 15-Minuten-LinkedIn-Routine im Überblick

In unserer Infografik siehst du die Routine in zwei einfachen Kategorien: Netzwerk erweitern (blau) und Netzwerk pflegen (grün). Die Zeiten sind bewusst kurzgehalten, damit du sie leicht in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst.

Die 15-Minuten-LinkedIn-Routine. Am besten druckst du sie aus und hängst sie neben deinen Schreibtisch, dann wirst du täglich daran erinnert.

1. Netzwerk erweitern (ca. 4 Minuten)

1 Minute: Profilbesucher prüfen
Behalte im Blick, wer dein Profil besucht hat! Auf der linken Seite findest du dazu eine Liste deiner Profilbesucher (in der App musst du zunächst auf dein Profilbild klicken). Wenn du ein kostenloses Profil nutzt, werden dir die letzten 5 Besucher angezeigt. Schau unbedingt täglich, wer sich dein Profil angesehen hat, und vernetze dich mit der Person, wenn sie spannend für dich ist. Oder du startest ein Follow-up, wenn du die Person schon kennst.

2 Minuten: Kontaktanfragen senden
Erweitere dein Netzwerk kontinuierlich. Achte aber auf ein gesundes Wachstum, ohne es zu übertreiben. Wenn möglich, personalisiere die Kontaktanfragen mit einer individuellen Nachricht.

Wie findest du überhaupt neue Kontakte?

  • In den Empfehlungen: klicke dazu auf „Ihr Netzwerk“ und stöbere in den Vorschlägen
  • Unter deinen Beiträgen: wer kommentiert oder likt außerhalb deines Netzwerkes?
  • Direkte Suche: nach konkreten Namen oder Jobbezeichnungen
  • In deinem Feed: wo kommentieren deine Kontakte?
  • In Gruppen
  • In Events

1 Minute: Unternehmen folgen
Zeige Präsenz bei bestehenden oder potenziellen Kundenunternehmen. Oft interagieren auf Unternehmensseiten nur die eigenen Mitarbeiter. Deine Kommentare oder Likes können dich wieder ins Spiel bringen und Aufmerksamkeit erzeugen.

2. Netzwerk pflegen (ca. 11 Minuten)

5 Minuten: Nachrichten schreiben
Plane ausreichend Zeit für den Austausch über Nachrichten in deine tägliche Routine ein. Beantworte offene Nachrichten oder starte mal wieder einen Dialog mit bestehenden Kontakten. Du kannst auch Willkommens-Nachrichten an deine neuen Kontakte senden. All das kann Beziehungen stärken, ohne dass du aufwendig Content erstellen musst.

1 Minute: Geburtstage, Jubiläen und Jobwechsel feiern
Feiere die Erfolge und besonderen Tage deiner Kontakte! Du siehst einen Jobwechsel in deinem Feed? Gratuliere per Nachricht oder Kommentar. Hauptsache mit persönlichen Worten, denn damit zeigst du die größte Wertschätzung. Vermeide bitte die automatischen Antwortalternativen oder KI-Kommentare.

Unsere weitere Empfehlung: Aktiviere unbedingt die Anzeige von Geburtstagen in deinem Netzwerk. Das geht wie folgt: Klicke auf Einstellungen > Mitteilungen > Updates, um mit Ihrem Netzwerk in Kontakt zu bleiben > Geburtstage. Dort findest du auch andere Ereignisse aus deinem Netzwerk, über die du informiert werden kannst.

5 Minuten: aktuelle Beiträge kommentieren
Kommentare sind ein wahrer Reichweiten-Booster und ein Weg, sichtbar zu bleiben. Momentan berichten einige Creator, dass ihre Kommentare im Feed teilweise stärker ausgespielt werden als die eigenen Beiträge. Da mittlerweile auch die Impressionen von Kommentaren angezeigt werden, kannst du das genau vergleichen. Deswegen plane genug Zeit ein für das Interagieren mit aktuellen Beiträgen aus deinem Netzwerk.

Tipps für die nachhaltige Umsetzung deiner 15-Minuten-LinkedIn-Routine

Die LinkedIn Routine in 15 Minuten funktioniert nur, wenn sie regelmäßig angewendet wird. Damit du langfristig von den Vorteilen profitierst (mehr Sichtbarkeit, stärkere Beziehungen und ein aktives Netzwerk) helfen dir diese praktischen Tipps:

  1. Feste Zeit im Kalender einplanen
    Blocke dir täglich 15 Minuten für LinkedIn, z. B. morgens beim Kaffee, in der Mittagspause, im Zug oder am Ende des Arbeitstags. So wird die Routine zur Gewohnheit und du vergisst sie nicht zwischen Meetings und Projekten.
  2. Benachrichtigungen gezielt nutzen
    Aktiviere nur die wichtigsten Benachrichtigungen, z. B. neue Nachrichten, Geburtstage oder relevante Kommentare. So bleibst du informiert, ohne von LinkedIn abgelenkt zu werden.
  3. Vorlagen für Nachrichten bereithalten
    Kurze Standardtexte für Kontaktanfragen oder Glückwünsche sparen dir viel Zeit. So braucht es nur noch kleine Anpassungen, um authentisch und persönlich zu bleiben.
  4. Kontinuierlich anpassen und optimieren
    Beobachte, welche Aktionen am meisten Interaktion bringen. Passe deine Routine an Trends, neue Kontakte oder Veränderungen in deinem Netzwerk an, um immer effektiv sichtbar zu bleiben.

Fazit: Sichtbar bleiben auf LinkedIn – auch mit wenig Zeit

LinkedIn muss kein Zeitfresser sein. Mit nur 15 Minuten täglich kannst du Beziehungen pflegen und sichtbar bleiben. Kontinuierliche, gezielte Interaktionen können auf lange Sicht den Unterschied machen, ohne dich viel Zeit zu kosten. Denn die 15 Minuten am Tag summieren sich auf mehrere Stunden Sichtbarkeit im Monat.

Bonus: 99 Content-Ideen für LinkedIn (Gratis-Whitepaper)

Vielleicht hast du beim Lesen gedacht: „Alles klar, 15 Minuten Routine kriege ich hin – aber ich will trotzdem auch eigene Beiträge veröffentlichen.“ Wenn da nicht die Frage wäre: Was soll ich denn eigentlich posten?

Genau dafür haben wir ein Geschenk für dich: Unser gratis Whitepaper mit 99 Content-Ideen für LinkedIn. Darin findest du konkrete Inspiration für unterschiedliche Formate:

  • Experten-Posts, mit denen du Vertrauen aufbaust
  • Persönliche Einblicke, die Sympathie wecken
  • Virale Elemente, die für mehr Reichweite sorgen
  • und Ideen für deine Unternehmensseite, damit auch dein Business sichtbar bleibt

Mit diesen 99 Content-Ideen gehen dir nie wieder die Themen aus und du kannst direkt loslegen!

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Case Study Dialogus

Case Study Dialogus e.V.: Digitale Bühne für ein analoges Handwerk

Wie ein bedrohtes Handwerk durch digitale Kreativität neues Publikum gewinnt.

Das Projekt wurde zur Makers United, eine Mitmachmesse für kreative Köpfe und innovative Technologien, in Chemnitz aufgeführt.

Kontext und Motivation

Das traditionelle Puppenspiel ist ein kulturelles Handwerk mit langer Geschichte und gleichzeitig ein gefährdetes Kulturgut. Immer weniger Menschen lernen oder erleben es aktiv, obwohl es erzählerisch, handwerklich und künstlerisch großes Potenzial bietet.

Durch ein von Aktion Mensch e.V. und Cultural Bridge gefördertes Projekt konnten wir eine neuartige Idee testen: Wie kann das klassische Puppenspiel neu gedacht werden und gleichzeitig digital, inklusiv und multimedial sein?

Das Ziel des Projektes

Das Projekt mit dem Namen „Everybody needs a puppet“ soll eine digitale Übersetzung einer analogen Kunstform sein. Gemeinsam haben wir folgende Ziele verfolgt:

  • Multimediales Format, das traditionelle Handarbeit und moderne Technik vereint.
  • Zugänglichkeit für neue Zielgruppen: durch technische Möglichkeiten Inklusion und Barrierefreiheit fördern.
  • Vorführungen zur Makers United, eine Mitmachausstellung für Kunst, Kultur und Technik.
  • Erhalt und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes „Puppenspiel“ als Teil der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.

Umsetzung und Zusammenarbeit

Neben Dialogus haben wir mit Carolene Yawa Ada, eine Londoner Puppenspielerin und -bauerin, Ingeborg Weinberg, eine Puppenschnitzerin aus Hohnstein, und Pavel Ruzyak aus Prag, Geschichten-Entwickler für das Puppentheater, interdisziplinär und co-kreativ zusammengearbeitet.

Bei den Workshops und Aufführungen haben gleichermaßen Kinder, Erwachsene, behinderte und nicht-behinderte Personen mitgewirkt.

Unser Beitrag

Wir von Startpunkt Media waren für die technische Konzeption und Umsetzung des Projektes verantwortlich. Zum Auftakt des Projekts haben wir in zwei Workshop-Sessions gemeinsam verschiedene Bühnenaufbauten erprobt und uns virtuelle Bühnenbilder und Requisiten überlegt. Anschließend haben wir die virtuellen Hintergründe gestaltet sowie Animationen und Soundeffekte umgesetzt. Insgesamt sind 9 digitale Drehbücher mit jeweils mehreren Szenen entstanden.

Für den Einsatz auf der Messe haben wir ein technisches Setup entworfen und bereitgestellt, das den besonderen Anforderungen des Puppenspiels gerecht wird. Ein professionelles Mini-Studio bestehend aus zwei Kameras, Laptop mit Studio-Software, Greenscreen, Licht- und Mikrofontechnik.

Analoge Puppenbühne mit digitaler Greenscreen-Technik
Virtuelles Bild für das Publikum

Das Ergebnis

Zur Makers United, ein Festival für kreative Köpfe und innovative Technologien, präsentierten wir erstmals unseren Prototypen einer virtuellen Puppenbühne. Der Bühnenaufbau verband verschiedene Formen des Puppenspiels – Marionetten, Handpuppen und Table-Top-Puppen – mit moderner Greenscreen-Technik. Die Spielerinnen arbeiteten mit grünen Ganzkörperanzügen, so genannten Morphsuits, mit denen sie bequem stehen konnten, während sie im finalen Bild unsichtbar blieben.

Das technische Setup war so gestaltet, dass es den gesamten Entstehungsprozess sichtbar machte: Das Publikum verfolgte das digitale Bühnengeschehen auf einem großen Monitor, konnte aber jederzeit einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Spielerinnen live vor dem Greenscreen erleben. Dieser doppelte Blick lud zum Staunen ein und motivierte viele Besucher, die digitale Bühne selbst auszuprobieren

Die digitale Bühne bot zudem unterschiedliche Möglichkeiten für eine barrierefreie Vorstellung: Untertitelung, Gebärdendolmetschen, Audiobeschreibung, Audioverstärkung und eine einfache Bedienung der Bühnenbilder über ein programmierbares, bebildertes Steuerpult. So konnten Kinder, Erwachsene, behinderte und nicht-behinderte Personen gleichermaßen Teil der Aufführungen werden.

Wirkung und Mehrwert

Mit dem Projekt „Everybody needs a puppet“ ist es uns gelungen, das analoge Puppenspiel mit virtuellen Bühnenbildern zu vereinen und eine Puppenbühne 2.0 zu entwickeln: visuell frisch und an heutige Sehgewohnheiten angepasst. Gleichzeitig bewahren wir die Werte des klassischen Puppenspiels: Haptik, Erzählkunst und Interaktion mit dem Publikum.

Wir konnten aufzeigen, dass analoge und digitale Kunst keine Gegensätze sind, sondern sich perfekt ergänzen. Statt der bisher statischen Welt, konnte das digitale Puppenspiel dank technischer Möglichkeiten ganz neue Freiheiten gewinnen und wurde letztlich zum Erlebnisraum für alle Menschen.

Unser Fazit

Wir glauben: Technik ist nicht nur dazu da, um das analoge Handwerk zu konservieren, sondern durch die neuen Möglichkeiten zu transformieren, es digitaler, inklusiver und
zugänglicher zu machen
. Und dadurch völlig neu erlebbar. Wir von Startpunkt Media verstehen die Digitalisierung nicht als Selbstzweck sondern als Multiplikator an Möglichkeiten

Mit digitalen Medien lassen sich analoge Welten neu entdecken, die Sichtbarkeit erhöhen und eine breitere Akzeptanz schaffen für Kulturgüter, die vielleicht bald in Vergessenheit geraten.

Startpunkt Media hat offen, kreativ und zielgerichtet die vielfältigen Aspekte des Projektes umgesetzt und ein wunderbares Ergebnis geschaffen, das Inklusion, Tradition und Digitales verbindet.

Jan Haubensak
Projektleiter, Dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V.

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Agentur, Berater, Mentor: Was braucht der Mittelstand?

Agentur, Berater, Mentor: Was braucht der Mittelstand?

In vielen mittelständischen Unternehmen sind die Herausforderungen groß, die Ressourcen oft knapp. Unsichere Märkte, ausreichend Cash Flow, Mitarbeiter halten – all das müssen Geschäftsführer gleichzeitig bewältigen. Umso wichtiger ist es, sich bei Bedarf externe Unterstützung zu holen. Um knappe Ressourcen effizient einzusetzen, braucht es den richtigen Partner zur richtigen Zeit. 

Aber welche Form der Unterstützung passt am besten? Agentur, Berater oder Mentor? Hier kommt eine kleine Orientierungshilfe, inklusive praktischer Beispiele.

Ein Mentor verbindet das Beste aus Agentur und Berater für den Mittelstand, nicht nur beim Scrabble.

1. Die Agentur: wenn Umsetzung zählt

Du weißt, was du willst. Dir fehlt nur die Zeit oder das Team für die Umsetzung? Dann ist eine Agentur die richtige Wahl. Sie übernimmt die operative Umsetzung und liefert das fertige Produkt. Ideal, wenn du PS auf die Straße bringen willst, ohne dein eigenes Team zu überfordern oder im Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten.

Beispiel: Dein Unternehmen plant ein neues Produktvideo für die Website oder eine Infografik zur internen Schulung. Das Konzept steht, aber niemand im Team hat Zeit oder Ressourcen für Medienproduktion. Von einer Agentur bekommst du das fertige Material, professionell und einsatzbereit.

Vorteil: Zeitersparnis und schnelle, hochwertige Umsetzung.
Nachteil: Abstimmungsaufwand und kein Know-how Gewinn.

2. Der Berater: wenn Strategie gefragt ist

Du willst etwas Neues beginnen, aber weißt nicht wie und wo du starten sollst? Ein Berater analysiert, hinterfragt und gibt dir einen klaren Plan. Er bringt Struktur ins Chaos und zeigt dir, welche Schritte sinnvoll sind. Der Haken: Die Umsetzung liegt bei dir. Ein guter Berater macht den Weg frei, loslaufen musst du selbst.

Beispiel: Du planst den Markteintritt eines neuen Produkts. Du brauchst eine Marketingstrategie, willst Zielgruppen analysieren und Kanäle priorisieren. Ein Berater entwickelt mit dir einen durchdachten Plan, von der Positionierung bis zur Budgetverteilung.

Vorteil: Externe Expertise, die dir den Weg zeigt.
Nachteil: Die Umsetzung und die Motivation wirklich zu starten, liegt bei dir.

3. Der Mentor: wenn du Kompetenzen aufbauen willst

Ein Mentor arbeitet mit dir auf Augenhöhe. Er zeigt dir, wie es geht, teilt seine Erfahrungen und stärkt deine Fähigkeiten. Du lernst nicht nur was zu tun ist, sondern auch wie. Mentoring ist ideal, wenn du dich langfristig weiterentwickeln willst, als Unternehmen und persönlich.

Beispiel: Du willst LinkedIn gezielt nutzen, regelmäßig posten und dein Unternehmen sichtbar machen. Ein Mentor zeigt dir, wie du Content entwickelst, Reichweite aufbaust und dich souverän positionierst. Er begleitet dich Schritt für Schritt, bis du es selbst beherrschst.

Vorteil: Nachhaltige Kompetenzentwicklung und persönliches Wachstum.
Nachteil: wenig schnelle Effekte

Fazit: Deine Ziele bestimmen deinen Partner

Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Die beste Wahl hängt von deiner aktuellen Situation und deinem Ziel ab. Wenn du schnell Klarheit brauchst und deine Ressourcen dort investieren willst, wo sie den größten Effekt erzielen, helfen dir 3 kurze Fragen zur Entscheidung zwischen Agentur, Berater oder Mentor:

  • Will ich Ergebnisse? → Agentur 
  • Will ich Klarheit? → Berater
  • Will ich besser werden? → Mentor

Manchmal ist auch eine Kombination aus zwei oder mehreren sinnvoll. Aus unserer Sicht vereint ein Mentoring-Ansatz das Beste aus der Berater-Welt und der Agentur-Welt. Wir von Startpunkt Media sind für unsere Kunden Agentur und Berater, aber am liebsten Mentor. Denn gemeinsam haben wir über 20 Jahre Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Medienprojekten. Und die wollen wir an KMUs weitergeben und dir die Hilfe bieten, die dich wirklich weiterbringt.

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Case Study InnoAcademy 4 School

Case Study InnoAcademy 4 School: Mediale begleitung für 1 Jahr

Wie die InnoAcademy 4 School durch eine kontinuierliche Medienerstellung ihre Reichweite nachhaltig steigert.

Das Unternehmen

InnoAcademy 4 School – Wenn Zukunft neue Wege geht

Die InnoAcademy 4 School setzt sich dafür ein, junge Menschen frühzeitig mit der Arbeitswelt vertraut zu machen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen können im
Rahmen von GTA-Programmen konkrete Aufgaben von Unternehmen aus Mittelsachsen bearbeitet werden. Auf diese Weise erhalten die Schüler praktische Einblicke in verschiedene Berufe und knüpfen frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern für Praktika oder Ausbildungsplätze.

Die Herausforderung

1 Projekt – 5 Zielgruppen

Die InnoAcademy 4 School ist ein völlig neuartiges Projekt, das es in dieser Form bisher nicht gab. Eine der größten Herausforderungen besteht deshalb darin, ein grundlegendes Verständnis für das Konzept zu schaffen und Menschen für die Idee zu begeistern.

Gleichzeitig richtet sich die Kommunikation an eine Vielzahl unterschiedlicher Zielgruppen: Unternehmen, Schulen, Schüler und ihre Eltern. Auch Projektverantwortliche und
Fördermittelgeber erwarten regelmäßige Einblicke in den Projektfortschritt. Jede dieser Zielgruppen hat unterschiedliche Bedürfnisse und muss anders angesprochen werden. Um Skepsis abzubauen und Vertrauen aufzubauen, war es entscheidend, frühzeitig erste Erfolge sichtbar zu machen.

Projektleiter Patrick Mehner stand dabei vor der Aufgabe, mit begrenzten Ressourcen zu arbeiten und diese so effizient wie möglich einzusetzen.

Die Lösung

Langfristige Medienbegleitung für mehr Sichtbarkeit und Vertrauen

Für den Projektleiter Patrick Mehner war schnell klar: Der hohe Kommunikationsaufwand rund um die InnoAcademy 4 School lässt sich neben dem laufenden Tagesgeschäft nicht allein stemmen. Deshalb holte er sich gezielt Unterstützung durch Kommunikationsexperten, die die gewünschte Qualität und Regelmäßigkeit liefern. 

Statt das Budget in teure Einzelmaßnahmen, wie Imagefilme oder aufwendig gestaltete Broschüren zu investieren, entschied sich der Projektleiter bewusst für eine kontinuierliche Medienstrategie. Sein Ansatz: Nicht vereinzelte Maßnahmen mit kurzem Effekt, sondern ein durchdachtes, langfristig wirkendes Kommunikationsnetz aus vielen Elementen, die sich gegenseitig stärken und auf die Gesamtwirkung des Projekts einzahlen.

Dazu zählen:

  • LinkedIn Präsenz: Wöchentliche Beiträge zur Erhöhung der Sichtbarkeit
  • Webseite: Ansprechendes Design für Schüler und Unternehmen
  • Videoproduktionen: Für echte Stimmen aus dem Projekt
  • Corporate Design: Logoentwicklung und einheitlicher Markenauftritt
  • Präsentations-Coaching: Stärkung der Wirkung in Gesprächen

Die Umsetzung

Medienstrategie und vielseitiger Content

Für einen einheitlichen Markenauftritt auf LinkedIn haben wir Logo, Corporate Design und Bildsprache entwickelt.

Auf dem Weg zu mehr Reichweite holte sich die InnoAcademy 4 School die Expertise von Startpunkt Media an Bord. Ziel der Zusammenarbeit war es, Maßnahmen zu finden und Inhalte zu erstellen, um die Projekt- und Kommunikationsziele effizient zu erreichen, ohne den Projektleiter im operativen Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten. Ein wichtiger Startpunkt war die Entwicklung eines Corporate Designs, das die Werte der InnoAcademy 4 School sichtbar macht und ihr einen frischen Look verleiht.

Die Zusammenarbeit besteht nun seit über einem Jahr und umfasst regelmäßige Medienproduktionen von Text, Bild, Infografiken und Bewegtbild. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem LinkedIn-Kanal, der nicht nur aktuelle Einblicke in das Projekt gibt, sondern Patrick Mehner auch überregional als engagierten Projektleiter positioniert.

Das Ergebnis

Phänomenales Wachstum nach einem Jahr

Die Zusammenarbeit mit Startpunkt Media hat die Wahrnehmung der InnoAcademy 4 School spürbar verbessert. Während Kunden anfänglich bei Kaltakquise auflegten und Webseitenbesuche abbrachen, ist das Projekt heute über LinkedIn, die Webseite, Presse und persönliche Empfehlungen in der Region Mittelsachsen weithin sichtbar.

Durch die Unterstützung von Startpunkt Media konnten nach einem Jahr folgende Ergebnisse erzielt werden:

  • 7 mal mehr teilnehmende Schüler
  • 4 mal mehr Unternehmen im Programm
  • LinkedIn Kontakte mehr als verdreifacht
  • Über 32.000 LinkedIn-Impressionen in 9 Monaten
  • Traffic und Verweildauer auf der Webseite vervielfacht
  • stärkere Präsentation im Netz und durch den Projektleiter

Die InnoAcademy 4 School hat sich als seriöser Partner etabliert und kann das Projekt erfolgreich fortsetzen und weiterhin Förderungen sichern.

Nächste Schritte

Wachstum und überregionale Bekanntheit

Die InnoAcademy 4 School möchte weiter wachsen, über die Region hinaus bekannt werden und sich langfristig bundesweit als Modellprojekt etablieren. Ziel ist es, das Projekt perspektivisch unabhängig von Fördergeldern auf eigene Beine zu stellen. Eine tragfähige Lösung könnte dabei die Finanzierung durch teilnehmende Unternehmen sein, etwa über Sponsoringmodelle oder durch einen Beitrag für ihre aktive Teilnahme.

Um dieses Wachstum zu ermöglichen, will Projektleiter Patrick Mehner verstärkt auf kurze, prägnante Videobotschaften setzen sowie eine gezielte Präsenz auf weiteren Plattformen, wie Instagram und WhatsApp, aufbauen. Gleichzeitig bleibt LinkedIn ein zentraler Kanal, um über Fortschritte zu informieren, neue Unterstützer zu gewinnen und das Netzwerk stetig auszubauen.

Die enge Zusammenarbeit mit Startpunkt Media wird fortgeführt, um Patrick Mehner strategisch zu begleiten und ihn bei der kontinuierlichen Produktion von Medien des täglichen Bedarfs zu unterstützen.

Dank Startpunkt Media haben wir eine starke, digitale Präsenz aufgebaut, die unsere Zielgruppen individuell abholt.

Patrick Mehner
Projektleiter, InnoAcademy 4 School

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10 Storytelling Methoden & Erzähltechniken mit Beispielen

10 Storytelling Methoden & Erzähltechniken mit Beispielen

Gut erzählte Geschichten können für dein Business so einiges bewirken. Ob im Marketing, in Präsentationen oder in kreativen Texten: Erzähltechniken helfen, komplexe Inhalte verständlich und einprägsam zu vermitteln. Sie sorgen dafür, dass deine Botschaft bei deiner Zielgruppe ankommt, in Erinnerung bleibt und vor allem: Emotionen auslöst

Dabei muss es nicht immer die klassische Heldenreise sein – denn es gibt noch viel mehr Storytelling Methoden! In diesem Beitrag stellen wir dir 10 bewährte Storytelling Techniken vor – von der Action-Szene bis hin zu kreativen Erzählformen wie dem inneren Monolog oder der Cliffhanger-Story. Anhand einer konkreten Beispielgeschichte zeigen wir, wie wandelbar sich ein- und dieselbe Story erzählen lässt und welche Ziele du jeweils mit diesem Erzählstil erreichst. 

Entdecke, wie du mit den richtigen Storytelling Techniken deine Geschichten wirkungsvoller erzählen kannst!

1 Beispiel an 10 Methoden erklärt. Das sind aktuelle Erzähltechniken für Storytelling im Marketing.

Der Ausgangspunkt: Unsere Beispielgeschichte

Wenn du zunächst noch einmal die Grundlagen von Storytelling wiederholen willst, kannst du das mit unserem Blogbeitrag Storytelling für Unternehmen: Grundlagen, Schema und Anwendung tun.

Um die verschiedenen Erzähltechniken greifbar zu machen, nutzen wir eine konkrete Szene, die viele kennen: die Aufregung vor einer wichtigen Präsentation.

Unsere Beispielgeschichte:

Ich stehe kurz davor, mein erstes großes Webinar zu halten. Mein Herz rast, meine Hände sind leicht feucht, und ein nervöses Kribbeln macht sich in meinem Magen breit. Vor mir: eine schwarze Kameralinse, hinter der sich ein großes Publikum verbirgt. Ich weiß, dass gleich Hunderte von Menschen zusehen werden – und plötzlich frage ich mich: Was, wenn ich den Faden verliere? Was, wenn die Technik versagt?

So weit, so gut. Diese Geschichte werden wir nun in 10 verschiedenen Storytelling Formen erzählen. Du wirst sehen, wie sich mit jedem neuen Erzählstil die Botschaft, die Perspektive und die Emotionalität ändern werden. Je nach Zielgruppe und Medium kannst du deine Story anders inszenieren. Los geht’s!

10 Storytelling Formeln am Praxisbeispiel

1. Der Dialog: Erzählung als Gespräch

Ein Dialog macht eine Geschichte lebendig und lässt den Leser das Geschehene in Echtzeit miterleben. Anstatt nur eine Szene zu beschreiben, erleben die Leser direkt mit, wie sich die Gedanken und Emotionen der Figuren entwickeln. Der Dialog kann zwischen zwei Personen oder als innerer Monolog stattfinden.

Beispiel:

„Ich weiß nicht, ob ich das kann.“
„Natürlich kannst du das, du hast dich wochenlang vorbereitet.“
„Aber was, wenn ich den Faden verliere?“ 
„Dann atmest du durch und machst weiter – genau wie geplant. Wiederhole am besten deinen letzten Satz, dann findest du ganz schnell wieder den Einstieg.“

Ein innerer Monolog verstärkt die emotionale Tiefe und lässt deine Leserschaft unmittelbar mitfühlen. Er erzeugt Nähe und Authentizität und eignet sich besonders gut, wenn du die Gedanken oder Gefühle deiner Figur direkt erlebbar machen möchtest.

2. Die Action-Szene: Mitten ins Geschehen eintauchen

Hier startet die Geschichte direkt in der spannendsten Szene, um die Aufmerksamkeit sofort zu fesseln. Statt langsam eine Situation aufzubauen, wird der Leser direkt mitten in das Geschehen geworfen. Am besten zoomst du in ein spannendes Detail der Story hinein und schilderst es ganz detailliert. 

Beispiel:

Mein Herz hämmert. Meine Hände sind schweißnass. Noch 60 Sekunden bis zum Start. Ein letzter Blick über die Notizen, dann leuchtet die Kamera rot – ich bin live. Hunderte Augen sehen mich, warten auf meine ersten Worte …

Diese Technik funktioniert besonders gut für packende Einstiege und dramatische Momente. Durch einen aufregenden Einstieg hältst du die Aufmerksamkeit von Anfang an und sorgst dafür, dass sich die Leser emotional involviert fühlen.

3. Die Parabel: Eine lehrreiche Geschichte

Eine Parabel nutzt eine Metapher oder ein Gleichnis, um eine tiefere Botschaft zu vermitteln. Sie verbindet eine alltägliche oder bekannte Situation mit einer größeren Erkenntnis und schafft so einen Aha-Moment beim Leser.

Beispiel:

Ein Live-Webinar zu halten ist wie Fallschirmspringen. Beim ersten Mal packt dich die Panik. Vor dem Absprung rast das Herz und Zweifel kommen auf. Doch dann springst du – und spürst den Adrenalinschub. Und sobald du sicher landest, weißt du: Es war nie so schlimm, wie du dachtest.

Diese Methode eignet sich besonders, wenn du mit deiner Geschichte inspirieren oder motivieren willst. Sie regt das Publikum dazu an, sich mit der Botschaft auseinanderzusetzen und möglicherweise eine neue Sichtweise einzunehmen.

4. Die Heldenreise: Eine persönliche Entwicklung

Die klassische Heldenreise zeigt eine Entwicklung: Der Protagonist überwindet eine Herausforderung und wächst daran. Die Story wird meist als Rückblick, aber chronologisch im Ablauf erzählt.

Beispiel:

Noch vor wenigen Wochen hätte ich mir nicht vorstellen können, live vor Hunderten von Menschen zu sprechen. Die Angst vor Fehlern lähmte mich. Doch ich bereitete mich vor, übte, machte Trockenläufe – und jetzt stehe ich hier. Nervös? Ja. Aber bereit. War ich vor wenigen Wochen noch ein ängstlicher Anfänger, bin ich jetzt durch Übung und genügend Routine ein souveräner Sprecher.

Diese Technik ist ideal für persönliche Erfolgsgeschichten und Testimonials, da sie die Entwicklung und die erzielten Fortschritte einer Person greifbar macht. Sie bietet eine gute Möglichkeit, Herausforderungen und deren Überwindung zu schildern, wodurch sich das Publikum besser mit der Geschichte identifizieren kann.

5. Die Cliffhanger-Story: Spannung durch offene Fragen

Diese Technik spielt etwas mit der Aufmerksamkeit deines Publikums, indem sie eine Frage oder ein Problem aufwirft, aber die Antwort verzögert. Durch den geschickten Einsatz eines Cliffhangers wird Neugier geweckt und das Publikum bleibt gespannt, um zu erfahren, wie es weitergeht.

Beispiel:

Mein Herz rast, meine Hände sind feucht. Der Countdown läuft: 3 … 2 … 1 … Die Kamera leuchtet rot – ich bin live. Ich öffne den Mund, um zu sprechen – doch dann passiert etwas Unerwartetes.
Aber von Anfang an: …

Diese Methode passt hervorragend für Social Media oder längere Storytelling-Formate, um Neugier zu wecken. Sie sorgt dafür, dass das Publikum gespannt bleibt und motiviert wird, weiterzulesen oder sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen.

6. Die Metapher: Der bildliche Vergleich

Metaphern helfen dabei, abstrakte oder emotionale Konzepte anschaulich darzustellen, indem sie ein konkretes Bild in die Köpfe deiner Zielgruppe malt. Sie erleichtern das Verständnis und machen Inhalte einprägsamer. Eine gut gewählte Metapher kann eine Botschaft kraftvoller transportieren und das Publikum emotional ansprechen.

Beispiel:

Ein Webinar zu halten ist wie einen Marathon zu laufen. Die Vorbereitung ist entscheidend – ohne Training stolperst du schon am Start. Während des Laufs kommt der Moment, in dem du zweifelst. Doch wenn du durchhältst, erreichst du das Ziel und spürst den Stolz, es geschafft zu haben.

Diese Technik eignet sich besonders gut für lehrreiche Storys in Marketing oder Coachings. Durch anschauliche Vergleiche und einprägsame Bilder bleibt die Botschaft leichter im Gedächtnis der Zielgruppe.

7. Vorher-Nachher-Erzählung: Die Transformation sichtbar machen

Hier wird der Kontrast zwischen der Ausgangssituation und dem Endergebnis betont. Besonders wirkungsvoll ist diese Methode, wenn du zeigen möchtest, welche Fortschritte oder Veränderungen durch eine bestimmte Handlung oder Entscheidung möglich sind.

Beispiel:

Noch vor einer Stunde waren meine Hände schweißnass, meine Gedanken überschlugen sich. Ein Blick auf den Countdown verriet mir: in wenigen Augenblicken startet das Webinar. Panik.

Keine 60 Minuten später beende ich meinen Vortrag mit einem Lächeln. Die ersten positiven Kommentare ploppen auf. Ich habe es geschafft – und es fühlt sich großartig an.

Diese Methode eignet sich besonders um eine Transformation sichtbar zu machen, indem sie den Vorher-Nachher-Effekt nutzt. Sie hilft dabei, Fortschritte oder erzielte Ergebnisse greifbar zu machen und eignet sich daher hervorragend für Case Studies, Testimonials oder Erfolgsgeschichten.

8. Der Perspektivwechsel: Die Community einbinden

Hier wird die Geschichte aus der Sicht des Lesers geschrieben. Ziel ist es, dass sich deine Leser wiedererkennen und zur Interaktion eingeladen werden. Dabei schreibst du nicht in der Ich-Form, sondern in der Du-Form.

Beispiel:

Kennst du dieses Gefühl? Du hast dich wochenlang vorbereitet, aber kurz vor dem großen Moment kommt die Panik: Was, wenn du dich versprichst? Was, wenn etwas schiefläuft? So ging es mir bei meinem ersten Webinar. Doch am Ende lief alles anders als erwartet … Erzähle mir deine Erfahrungen in den Kommentaren!

Diese Technik schafft eine persönliche Verbindung zur Zielgruppe und verstärkt das Engagement. Besonders in sozialen Medien funktioniert sie gut, weil sie zum Mitmachen und Teilen anregt. 

9. Behind-the-Scenes: Ein Blick hinter die Kulissen

Hier geht es darum, Authentizität zu zeigen, indem du persönliche Einblicke gewährst. Dein Publikum bekommt das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Diese Technik ist besonders für Marken und Unternehmen spannend, die Nähe zu ihrer Zielgruppe aufbauen und Vertrauen schaffen wollen.

Beispiel:

Vor mir auf dem Schreibtisch: Ein Wasserglas, ein zerknitterter Spickzettel und meine Webcam. Hinter mir: ein aufgeräumter, sauberer Hintergrund. Mein erstes Webinar steht an, und ich hoffe nur, dass die Technik nicht ausfällt.

Diese Technik funktioniert besonders gut für Social Media, um Nähe und Transparenz zu schaffen. Menschen fühlen sich eher mit Marken verbunden, wenn sie das Gefühl haben, hinter den Kulissen mit dabei zu sein und das echte, unverfälschte Leben eines Unternehmens mitzubekommen.

10. Echtzeit-Storytelling: Deine Geschichte als Live-Erlebnis erzählt

Hier wird das Publikum mitgenommen, als würde es live dabei sein. Die Geschichte entfaltet sich in Echtzeit, sodass der Leser oder Zuschauer die Spannung unmittelbar miterlebt. Diese Methode fördert ein starkes Gefühl der Verbundenheit, weil die Zuschauer das Gefühl haben, live dabei zu sein.

Beispiel:

Okay, es geht los. Mein erstes Webinar! Die Kamera ist an – und wow, es sind tatsächlich über 500 Leute dabei. Mein Herz rast, aber ich atme tief durch. Los geht’s …!

Diese Methode eignet sich besonders für Instagram-Stories, Livestreams oder Podcast-Erzählungen, da sie eine hohe Authentizität bietet und oft eine starke emotionale Wirkung hat.

Wann eignet sich welche Erzähltechnik im Storytelling?

Die Wahl der richtigen Erzählstruktur hängt nicht nur vom Inhalt, sondern auch vom Ziel deiner Geschichte ab: Möchtest du Spannung erzeugen? Emotionen wecken? Vertrauen aufbauen oder eine Lernerfahrung vermitteln?

Damit du leichter die passende Storytelling-Methode findest, haben wir eine praktische Übersicht für dich erstellt: Ein Entscheidungsbaum, der dich Schritt für Schritt zur richtigen Erzählform führt. Speicher dir die Grafik am besten direkt ab und hab sie zur Hand, wann immer dein Leben die nächste Geschichte schreibt!

Wann eignet sich welche Storytelling-Methode? Unser Entscheidungsbaum unterstützt dich auf dem Weg zur passende Erzähltechnik.

Fazit: Storytelling gezielt einsetzen

Gute Geschichten bleiben im Kopf. Doch die Art, wie sie erzählt werden, macht den Unterschied. Die 10 Storytelling-Methoden, die wir hier vorgestellt haben, zeigen, dass es nicht nur eine richtige Art gibt, eine Geschichte zu erzählen. Ob du mit Spannung arbeitest, Emotionen verstärkst oder deine Community aktiv einbindest – die Wahl der richtigen Technik hängt von deiner Botschaft und deinem Publikum ab.

Das Wichtigste beim Storytelling ist, authentisch zu bleiben. Menschen lieben Geschichten, die sie berühren, inspirieren oder unterhalten. Nutze diese Erzähltechniken, um deine Inhalte lebendiger zu machen, sei es in Präsentationen, Videos oder Social Media Posts.

Über Uns: Startpunkt Media

Hi, wir sind Startpunkt Media, Unternehmensberater für Kommunikation und Medien. Unsere Mission ist es, KMUs, Gründer und Selbständige fit für die digitale Kommunikation zu machen. Wir beraten strategisch, erstellen Content in verschiedensten Form und geben Workshops rund um die Themen Medien, Kommunikation und Marketing. 

Möchtest du noch tiefer in die Welt des Storytellings eintauchen und lernen, wie du es gezielt für deine Marke oder dein Business nutzen kannst? Dann ist unser Storytelling-Workshop genau das Richtige für dich! Hier erfährst du, wie du fesselnde Geschichten für deine Marke und deine tägliche Unternehmenskommunikation entwickelst. So werden deine Botschaften deine Zielgruppe begeistern und nachhaltig wirken.

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Warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert

Warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert

Ein gutes Logo ist einprägsam, weckt starke Emotionen und hat eine klare Botschaft. Genau wie ein guter Song. Wir von Startpunkt Media sagen, dass das perfekte Logo noch viel mehr mit einem Song gemeinsam hat. Aber was genau? Das erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Wir erklären, warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert und gehen der Frage nach, ob ein Logo rhythmisch sein kann, Lyrics singen oder unplugged spielen kann. Bist du bereit, aus deinem Logo einen visuellen Ohrwurm für dein Unternehmen zu machen?

Wie sieht ein gutes Logo aus? Hier lohnt es sich in die Musik zu schauen: ein guter Song hat vieles, was ein Logo auch haben sollte.

Logo und Lied - was beide gemeinsam haben

Es gibt Songs, die man immer wieder gerne hört und die auch noch nach Jahren niemals nerven. Man summt einfach mit, wippt im Takt, trällert jede Strophe auswendig oder bekommt einfach nur gute Laune. Und genau so sollte es eigentlich auch mit Logos sein: Einfach in der Botschaft, eingängig im Erscheinungsbild und mit den richtigen Emotionen verknüpft. 

Wie schafft man das? Wie gestaltet man ein gutes Logo? Lass uns dafür schauen, was einen guten Song ausmacht:

Der Takt: Die Identifikation mit dir selbst

Bevor dein Unternehmen oder deine Marke in der Öffentlichkeit sichtbar werden (sei es auf Website, Visitenkarten oder Plakaten), braucht es zuvor eine Identifikation mit deinen eigenen Wünschen und Werten. Für was schlägt dein Herz? Was ist der Beat, der dich antreibt? All das gibt den Takt an und bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild.

Das richtige Logo zu finden ist ein Prozess, in dem die Funktion auf die Emotion trifft.

Der Sound: Noch einmal mit Gefühl

Die Farben geben den Ton an und Formen machen die Melodie. Achte darauf, dass dein Logo möglichst sauber, akkurat und symmetrisch gestaltet ist. Ansonsten merkt jeder sofort, dass etwas mit dem Rhythmus nicht stimmt oder eben alles einfach nur schräg klingt. Gute Musik (und wir meinen hier auch Design) ist weniger eine Frage des Geschmacks, wenn die Instrumente sauber gespielt werden.

Die Lyrics: Erzähl deine Geschichte

Ein Logo trägt nicht nur die DNA und die Werte deines Unternehmens nach außen, sondern es emotionalisiert auch. Vertrauen, Nachhaltigkeit und Innovation – all das kann durch die Richtige Botschaft zum Ausdruck gebracht werden. Achte dabei auf die Reflektion zu deinem Umfeld. Nur dann bekommst du als Singer-Songwriter dein Publikum gepackt.

Ziel in der Logoentwicklung: die kompakteste Form des visuellen Storytellings zu finden.

Strophe, Hook, Refrain: Die typischen Elemente

Ein Lied folgt meist bestimmten Mustern. Beim Logodesign ist das nicht anders. Im Grunde wird nichts neu erfunden. Vielmehr entsteht Kreativität durch Kopieren, Transformieren und Kombinieren bekannter Elemente. Und so sollte auch ein Logo „erwartbare“ Elemente haben, um als solches wahrgenommen zu werden. So besteht es zum Beispiel aus Name, Schriftart, Farben und Proportionen. 

Unplugged: Flexibilität ist der Schlüssel

Ein Song muss überall gut klingen, egal ob über Kopfhörer oder auf der großen Bühne. Genau so sollte ein Logo überall funktionieren: ob als kleines App-Icon oder riesengroß auf einer Werbetafel – digital oder gedruckt – auf hellem oder dunklem Grund. Entscheidend ist, dass es für alle Formate und Formen anwendbar ist.

Gute Logos sind allen Herausforderungen gewachsen, ohne an Wirkung zu verlieren.

Mach mal lauter: Der Ohrwurm-Effekt

Generische Designs sind wie Lieder, die man einmal hört und sofort wieder vergisst. Gute Logos hingegen bleiben im Kopf. Sie müssen simpel genug sein, um sofort verstanden zu werden, und gleichzeitig einzigartig genug, um sie unter allen anderen wiederzuerkennen.

Mitsingen und mitklatschen: Jeder kann mitmachen

Ob jung oder alt, Vollblutmusiker oder Musikbanause – wenn Melodie und Rhythmus stimmen, kann jeder mitsingen. Schließlich soll Musik weitergetragen werden. Ein Logo sollte ebenso einfach reproduzierbar sein. Dafür muss es zu deinen Ressourcen passen und im Alltag von dir und deinem Team fortgeführt werden können. Symbole, die du auf der Tastatur findest, übertrumpfen im Zweifel geschwungene Linien und verschnörkelte Designs. 

Tipp: Mach es so einfach wie möglich und so komplex wie nötig. Erst wenn jeder dein Logo mit der dicken Zehe in den Sand malen kann, ist es ein Ohrwurm, den keiner mehr vergisst.

Logos sind in jedem Genre Zuhause.

Fazit: The Soundtrack of your Life

Es geht nicht immer darum, das künstlerisch wertvollste Logo zu entwerfen. Viel wichtiger ist die Funktionalität, die einfache Reproduzierbarkeit und die Abstraktion zum restlichen Corporate Design.

Dein Logo muss zu dir und deinen Fähigkeiten passen, denn du wirst es noch tausendmal auf den Bühnen dieser Welt vortragen.

Lass uns dein Logo komponieren

Wir von Startpunkt Media haben in den letzten 15 Jahren schon etliche Logos und Styleguides für die verschiedensten Kunden erklingen lassen. Bei der Komposition legen wir großen Wert darauf, dass du anschließenden in der Lage bist, das Design eigenständig und flexibel fortzusetzen. Ob neues Design oder Rebranding – wir wollen, dass dein Logo kein One-Hit-Wonder sondern ein Dauerbrenner in den Charts wird, bei dem deine Kunden gerne mitsingen 😉