Kategorien
Aktuelles Case Studys Digitale Unternehmenskommunikation Storytelling Videokommunikation

Case Study Dialogus

Case Study Dialogus e.V.: Digitale Bühne für ein analoges Handwerk

Wie ein bedrohtes Handwerk durch digitale Kreativität neues Publikum gewinnt.

Das Projekt wurde zur Makers United, eine Mitmachmesse für kreative Köpfe und innovative Technologien, in Chemnitz aufgeführt.

Kontext und Motivation

Das traditionelle Puppenspiel ist ein kulturelles Handwerk mit langer Geschichte und gleichzeitig ein gefährdetes Kulturgut. Immer weniger Menschen lernen oder erleben es aktiv, obwohl es erzählerisch, handwerklich und künstlerisch großes Potenzial bietet.

Durch ein von Aktion Mensch e.V. und Cultural Bridge gefördertes Projekt konnten wir eine neuartige Idee testen: Wie kann das klassische Puppenspiel neu gedacht werden und gleichzeitig digital, inklusiv und multimedial sein?

Das Ziel des Projektes

Das Projekt mit dem Namen „Everybody needs a puppet“ soll eine digitale Übersetzung einer analogen Kunstform sein. Gemeinsam haben wir folgende Ziele verfolgt:

  • Multimediales Format, das traditionelle Handarbeit und moderne Technik vereint.
  • Zugänglichkeit für neue Zielgruppen: durch technische Möglichkeiten Inklusion und Barrierefreiheit fördern.
  • Vorführungen zur Makers United, eine Mitmachausstellung für Kunst, Kultur und Technik.
  • Erhalt und Weiterentwicklung des kulturellen Erbes „Puppenspiel“ als Teil der Kulturhauptstadt Chemnitz 2025.

Umsetzung und Zusammenarbeit

Neben Dialogus haben wir mit Carolene Yawa Ada, eine Londoner Puppenspielerin und -bauerin, Ingeborg Weinberg, eine Puppenschnitzerin aus Hohnstein, und Pavel Ruzyak aus Prag, Geschichten-Entwickler für das Puppentheater, interdisziplinär und co-kreativ zusammengearbeitet.

Bei den Workshops und Aufführungen haben gleichermaßen Kinder, Erwachsene, behinderte und nicht-behinderte Personen mitgewirkt.

Unser Beitrag

Wir von Startpunkt Media waren für die technische Konzeption und Umsetzung des Projektes verantwortlich. Zum Auftakt des Projekts haben wir in zwei Workshop-Sessions gemeinsam verschiedene Bühnenaufbauten erprobt und uns virtuelle Bühnenbilder und Requisiten überlegt. Anschließend haben wir die virtuellen Hintergründe gestaltet sowie Animationen und Soundeffekte umgesetzt. Insgesamt sind 9 digitale Drehbücher mit jeweils mehreren Szenen entstanden.

Für den Einsatz auf der Messe haben wir ein technisches Setup entworfen und bereitgestellt, das den besonderen Anforderungen des Puppenspiels gerecht wird. Ein professionelles Mini-Studio bestehend aus zwei Kameras, Laptop mit Studio-Software, Greenscreen, Licht- und Mikrofontechnik.

Analoge Puppenbühne mit digitaler Greenscreen-Technik
Virtuelles Bild für das Publikum

Das Ergebnis

Zur Makers United, ein Festival für kreative Köpfe und innovative Technologien, präsentierten wir erstmals unseren Prototypen einer virtuellen Puppenbühne. Der Bühnenaufbau verband verschiedene Formen des Puppenspiels – Marionetten, Handpuppen und Table-Top-Puppen – mit moderner Greenscreen-Technik. Die Spielerinnen arbeiteten mit grünen Ganzkörperanzügen, so genannten Morphsuits, mit denen sie bequem stehen konnten, während sie im finalen Bild unsichtbar blieben.

Das technische Setup war so gestaltet, dass es den gesamten Entstehungsprozess sichtbar machte: Das Publikum verfolgte das digitale Bühnengeschehen auf einem großen Monitor, konnte aber jederzeit einen Blick hinter die Kulissen werfen und die Spielerinnen live vor dem Greenscreen erleben. Dieser doppelte Blick lud zum Staunen ein und motivierte viele Besucher, die digitale Bühne selbst auszuprobieren

Die digitale Bühne bot zudem unterschiedliche Möglichkeiten für eine barrierefreie Vorstellung: Untertitelung, Gebärdendolmetschen, Audiobeschreibung, Audioverstärkung und eine einfache Bedienung der Bühnenbilder über ein programmierbares, bebildertes Steuerpult. So konnten Kinder, Erwachsene, behinderte und nicht-behinderte Personen gleichermaßen Teil der Aufführungen werden.

Wirkung und Mehrwert

Mit dem Projekt „Everybody needs a puppet“ ist es uns gelungen, das analoge Puppenspiel mit virtuellen Bühnenbildern zu vereinen und eine Puppenbühne 2.0 zu entwickeln: visuell frisch und an heutige Sehgewohnheiten angepasst. Gleichzeitig bewahren wir die Werte des klassischen Puppenspiels: Haptik, Erzählkunst und Interaktion mit dem Publikum.

Wir konnten aufzeigen, dass analoge und digitale Kunst keine Gegensätze sind, sondern sich perfekt ergänzen. Statt der bisher statischen Welt, konnte das digitale Puppenspiel dank technischer Möglichkeiten ganz neue Freiheiten gewinnen und wurde letztlich zum Erlebnisraum für alle Menschen.

Unser Fazit

Wir glauben: Technik ist nicht nur dazu da, um das analoge Handwerk zu konservieren, sondern durch die neuen Möglichkeiten zu transformieren, es digitaler, inklusiver und
zugänglicher zu machen
. Und dadurch völlig neu erlebbar. Wir von Startpunkt Media verstehen die Digitalisierung nicht als Selbstzweck sondern als Multiplikator an Möglichkeiten

Mit digitalen Medien lassen sich analoge Welten neu entdecken, die Sichtbarkeit erhöhen und eine breitere Akzeptanz schaffen für Kulturgüter, die vielleicht bald in Vergessenheit geraten.

Startpunkt Media hat offen, kreativ und zielgerichtet die vielfältigen Aspekte des Projektes umgesetzt und ein wunderbares Ergebnis geschaffen, das Inklusion, Tradition und Digitales verbindet.

Jan Haubensak
Projektleiter, Dialogus – Kulturelle Vielfalt leben e.V.

Quotation Mark
Kategorien
Aktuelles Digitale Unternehmenskommunikation Medienkommunikation

Agentur, Berater, Mentor: Was braucht der Mittelstand?

Agentur, Berater, Mentor: Was braucht der Mittelstand?

In vielen mittelständischen Unternehmen sind die Herausforderungen groß, die Ressourcen oft knapp. Unsichere Märkte, ausreichend Cash Flow, Mitarbeiter halten – all das müssen Geschäftsführer gleichzeitig bewältigen. Umso wichtiger ist es, sich bei Bedarf externe Unterstützung zu holen. Um knappe Ressourcen effizient einzusetzen, braucht es den richtigen Partner zur richtigen Zeit. 

Aber welche Form der Unterstützung passt am besten? Agentur, Berater oder Mentor? Hier kommt eine kleine Orientierungshilfe, inklusive praktischer Beispiele.

Ein Mentor verbindet das Beste aus Agentur und Berater für den Mittelstand, nicht nur beim Scrabble.

1. Die Agentur: wenn Umsetzung zählt

Du weißt, was du willst. Dir fehlt nur die Zeit oder das Team für die Umsetzung? Dann ist eine Agentur die richtige Wahl. Sie übernimmt die operative Umsetzung und liefert das fertige Produkt. Ideal, wenn du PS auf die Straße bringen willst, ohne dein eigenes Team zu überfordern oder im Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten.

Beispiel: Dein Unternehmen plant ein neues Produktvideo für die Website oder eine Infografik zur internen Schulung. Das Konzept steht, aber niemand im Team hat Zeit oder Ressourcen für Medienproduktion. Von einer Agentur bekommst du das fertige Material, professionell und einsatzbereit.

Vorteil: Zeitersparnis und schnelle, hochwertige Umsetzung.
Nachteil: Abstimmungsaufwand und kein Know-how Gewinn.

2. Der Berater: wenn Strategie gefragt ist

Du willst etwas Neues beginnen, aber weißt nicht wie und wo du starten sollst? Ein Berater analysiert, hinterfragt und gibt dir einen klaren Plan. Er bringt Struktur ins Chaos und zeigt dir, welche Schritte sinnvoll sind. Der Haken: Die Umsetzung liegt bei dir. Ein guter Berater macht den Weg frei, loslaufen musst du selbst.

Beispiel: Du planst den Markteintritt eines neuen Produkts. Du brauchst eine Marketingstrategie, willst Zielgruppen analysieren und Kanäle priorisieren. Ein Berater entwickelt mit dir einen durchdachten Plan, von der Positionierung bis zur Budgetverteilung.

Vorteil: Externe Expertise, die dir den Weg zeigt.
Nachteil: Die Umsetzung und die Motivation wirklich zu starten, liegt bei dir.

3. Der Mentor: wenn du Kompetenzen aufbauen willst

Ein Mentor arbeitet mit dir auf Augenhöhe. Er zeigt dir, wie es geht, teilt seine Erfahrungen und stärkt deine Fähigkeiten. Du lernst nicht nur was zu tun ist, sondern auch wie. Mentoring ist ideal, wenn du dich langfristig weiterentwickeln willst, als Unternehmen und persönlich.

Beispiel: Du willst LinkedIn gezielt nutzen, regelmäßig posten und dein Unternehmen sichtbar machen. Ein Mentor zeigt dir, wie du Content entwickelst, Reichweite aufbaust und dich souverän positionierst. Er begleitet dich Schritt für Schritt, bis du es selbst beherrschst.

Vorteil: Nachhaltige Kompetenzentwicklung und persönliches Wachstum.
Nachteil: wenig schnelle Effekte

Fazit: Deine Ziele bestimmen deinen Partner

Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Die beste Wahl hängt von deiner aktuellen Situation und deinem Ziel ab. Wenn du schnell Klarheit brauchst und deine Ressourcen dort investieren willst, wo sie den größten Effekt erzielen, helfen dir 3 kurze Fragen zur Entscheidung zwischen Agentur, Berater oder Mentor:

  • Will ich Ergebnisse? → Agentur 
  • Will ich Klarheit? → Berater
  • Will ich besser werden? → Mentor

Manchmal ist auch eine Kombination aus zwei oder mehreren sinnvoll. Aus unserer Sicht vereint ein Mentoring-Ansatz das Beste aus der Berater-Welt und der Agentur-Welt. Wir von Startpunkt Media sind für unsere Kunden Agentur und Berater, aber am liebsten Mentor. Denn gemeinsam haben wir über 20 Jahre Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Medienprojekten. Und die wollen wir an KMUs weitergeben und dir die Hilfe bieten, die dich wirklich weiterbringt.

Kategorien
Aktuelles Case Studys Digitale Unternehmenskommunikation LinkedIn Marketing Medienkommunikation Storytelling Videokommunikation

Case Study InnoAcademy 4 School

Case Study InnoAcademy 4 School: Mediale begleitung für 1 Jahr

Wie die InnoAcademy 4 School durch eine kontinuierliche Medienerstellung ihre Reichweite nachhaltig steigert.

Das Unternehmen

InnoAcademy 4 School – Wenn Zukunft neue Wege geht

Die InnoAcademy 4 School setzt sich dafür ein, junge Menschen frühzeitig mit der Arbeitswelt vertraut zu machen. Durch die enge Zusammenarbeit mit Schulen können im
Rahmen von GTA-Programmen konkrete Aufgaben von Unternehmen aus Mittelsachsen bearbeitet werden. Auf diese Weise erhalten die Schüler praktische Einblicke in verschiedene Berufe und knüpfen frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern für Praktika oder Ausbildungsplätze.

Die Herausforderung

1 Projekt – 5 Zielgruppen

Die InnoAcademy 4 School ist ein völlig neuartiges Projekt, das es in dieser Form bisher nicht gab. Eine der größten Herausforderungen besteht deshalb darin, ein grundlegendes Verständnis für das Konzept zu schaffen und Menschen für die Idee zu begeistern.

Gleichzeitig richtet sich die Kommunikation an eine Vielzahl unterschiedlicher Zielgruppen: Unternehmen, Schulen, Schüler und ihre Eltern. Auch Projektverantwortliche und
Fördermittelgeber erwarten regelmäßige Einblicke in den Projektfortschritt. Jede dieser Zielgruppen hat unterschiedliche Bedürfnisse und muss anders angesprochen werden. Um Skepsis abzubauen und Vertrauen aufzubauen, war es entscheidend, frühzeitig erste Erfolge sichtbar zu machen.

Projektleiter Patrick Mehner stand dabei vor der Aufgabe, mit begrenzten Ressourcen zu arbeiten und diese so effizient wie möglich einzusetzen.

Die Lösung

Langfristige Medienbegleitung für mehr Sichtbarkeit und Vertrauen

Für den Projektleiter Patrick Mehner war schnell klar: Der hohe Kommunikationsaufwand rund um die InnoAcademy 4 School lässt sich neben dem laufenden Tagesgeschäft nicht allein stemmen. Deshalb holte er sich gezielt Unterstützung durch Kommunikationsexperten, die die gewünschte Qualität und Regelmäßigkeit liefern. 

Statt das Budget in teure Einzelmaßnahmen, wie Imagefilme oder aufwendig gestaltete Broschüren zu investieren, entschied sich der Projektleiter bewusst für eine kontinuierliche Medienstrategie. Sein Ansatz: Nicht vereinzelte Maßnahmen mit kurzem Effekt, sondern ein durchdachtes, langfristig wirkendes Kommunikationsnetz aus vielen Elementen, die sich gegenseitig stärken und auf die Gesamtwirkung des Projekts einzahlen.

Dazu zählen:

  • LinkedIn Präsenz: Wöchentliche Beiträge zur Erhöhung der Sichtbarkeit
  • Webseite: Ansprechendes Design für Schüler und Unternehmen
  • Videoproduktionen: Für echte Stimmen aus dem Projekt
  • Corporate Design: Logoentwicklung und einheitlicher Markenauftritt
  • Präsentations-Coaching: Stärkung der Wirkung in Gesprächen

Die Umsetzung

Medienstrategie und vielseitiger Content

Für einen einheitlichen Markenauftritt auf LinkedIn haben wir Logo, Corporate Design und Bildsprache entwickelt.

Auf dem Weg zu mehr Reichweite holte sich die InnoAcademy 4 School die Expertise von Startpunkt Media an Bord. Ziel der Zusammenarbeit war es, Maßnahmen zu finden und Inhalte zu erstellen, um die Projekt- und Kommunikationsziele effizient zu erreichen, ohne den Projektleiter im operativen Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten. Ein wichtiger Startpunkt war die Entwicklung eines Corporate Designs, das die Werte der InnoAcademy 4 School sichtbar macht und ihr einen frischen Look verleiht.

Die Zusammenarbeit besteht nun seit über einem Jahr und umfasst regelmäßige Medienproduktionen von Text, Bild, Infografiken und Bewegtbild. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem LinkedIn-Kanal, der nicht nur aktuelle Einblicke in das Projekt gibt, sondern Patrick Mehner auch überregional als engagierten Projektleiter positioniert.

Das Ergebnis

Phänomenales Wachstum nach einem Jahr

Die Zusammenarbeit mit Startpunkt Media hat die Wahrnehmung der InnoAcademy 4 School spürbar verbessert. Während Kunden anfänglich bei Kaltakquise auflegten und Webseitenbesuche abbrachen, ist das Projekt heute über LinkedIn, die Webseite, Presse und persönliche Empfehlungen in der Region Mittelsachsen weithin sichtbar.

Durch die Unterstützung von Startpunkt Media konnten nach einem Jahr folgende Ergebnisse erzielt werden:

  • 7 mal mehr teilnehmende Schüler
  • 4 mal mehr Unternehmen im Programm
  • LinkedIn Kontakte mehr als verdreifacht
  • Über 32.000 LinkedIn-Impressionen in 9 Monaten
  • Traffic und Verweildauer auf der Webseite vervielfacht
  • stärkere Präsentation im Netz und durch den Projektleiter

Die InnoAcademy 4 School hat sich als seriöser Partner etabliert und kann das Projekt erfolgreich fortsetzen und weiterhin Förderungen sichern.

Nächste Schritte

Wachstum und überregionale Bekanntheit

Die InnoAcademy 4 School möchte weiter wachsen, über die Region hinaus bekannt werden und sich langfristig bundesweit als Modellprojekt etablieren. Ziel ist es, das Projekt perspektivisch unabhängig von Fördergeldern auf eigene Beine zu stellen. Eine tragfähige Lösung könnte dabei die Finanzierung durch teilnehmende Unternehmen sein, etwa über Sponsoringmodelle oder durch einen Beitrag für ihre aktive Teilnahme.

Um dieses Wachstum zu ermöglichen, will Projektleiter Patrick Mehner verstärkt auf kurze, prägnante Videobotschaften setzen sowie eine gezielte Präsenz auf weiteren Plattformen, wie Instagram und WhatsApp, aufbauen. Gleichzeitig bleibt LinkedIn ein zentraler Kanal, um über Fortschritte zu informieren, neue Unterstützer zu gewinnen und das Netzwerk stetig auszubauen.

Die enge Zusammenarbeit mit Startpunkt Media wird fortgeführt, um Patrick Mehner strategisch zu begleiten und ihn bei der kontinuierlichen Produktion von Medien des täglichen Bedarfs zu unterstützen.

Dank Startpunkt Media haben wir eine starke, digitale Präsenz aufgebaut, die unsere Zielgruppen individuell abholt.

Patrick Mehner
Projektleiter, InnoAcademy 4 School

Quotation Mark
Kategorien
Aktuelles Digitale Unternehmenskommunikation Storytelling

Warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert

Warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert

Ein gutes Logo ist einprägsam, weckt starke Emotionen und hat eine klare Botschaft. Genau wie ein guter Song. Wir von Startpunkt Media sagen, dass das perfekte Logo noch viel mehr mit einem Song gemeinsam hat. Aber was genau? Das erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Wir erklären, warum ein gutes Logo wie ein Song funktioniert und gehen der Frage nach, ob ein Logo rhythmisch sein kann, Lyrics singen oder unplugged spielen kann. Bist du bereit, aus deinem Logo einen visuellen Ohrwurm für dein Unternehmen zu machen?

Wie sieht ein gutes Logo aus? Hier lohnt es sich in die Musik zu schauen: ein guter Song hat vieles, was ein Logo auch haben sollte.

Logo und Lied - was beide gemeinsam haben

Es gibt Songs, die man immer wieder gerne hört und die auch noch nach Jahren niemals nerven. Man summt einfach mit, wippt im Takt, trällert jede Strophe auswendig oder bekommt einfach nur gute Laune. Und genau so sollte es eigentlich auch mit Logos sein: Einfach in der Botschaft, eingängig im Erscheinungsbild und mit den richtigen Emotionen verknüpft. 

Wie schafft man das? Wie gestaltet man ein gutes Logo? Lass uns dafür schauen, was einen guten Song ausmacht:

Der Takt: Die Identifikation mit dir selbst

Bevor dein Unternehmen oder deine Marke in der Öffentlichkeit sichtbar werden (sei es auf Website, Visitenkarten oder Plakaten), braucht es zuvor eine Identifikation mit deinen eigenen Wünschen und Werten. Für was schlägt dein Herz? Was ist der Beat, der dich antreibt? All das gibt den Takt an und bestimmt maßgeblich das Erscheinungsbild.

Das richtige Logo zu finden ist ein Prozess, in dem die Funktion auf die Emotion trifft.

Der Sound: Noch einmal mit Gefühl

Die Farben geben den Ton an und Formen machen die Melodie. Achte darauf, dass dein Logo möglichst sauber, akkurat und symmetrisch gestaltet ist. Ansonsten merkt jeder sofort, dass etwas mit dem Rhythmus nicht stimmt oder eben alles einfach nur schräg klingt. Gute Musik (und wir meinen hier auch Design) ist weniger eine Frage des Geschmacks, wenn die Instrumente sauber gespielt werden.

Die Lyrics: Erzähl deine Geschichte

Ein Logo trägt nicht nur die DNA und die Werte deines Unternehmens nach außen, sondern es emotionalisiert auch. Vertrauen, Nachhaltigkeit und Innovation – all das kann durch die Richtige Botschaft zum Ausdruck gebracht werden. Achte dabei auf die Reflektion zu deinem Umfeld. Nur dann bekommst du als Singer-Songwriter dein Publikum gepackt.

Ziel in der Logoentwicklung: die kompakteste Form des visuellen Storytellings zu finden.

Strophe, Hook, Refrain: Die typischen Elemente

Ein Lied folgt meist bestimmten Mustern. Beim Logodesign ist das nicht anders. Im Grunde wird nichts neu erfunden. Vielmehr entsteht Kreativität durch Kopieren, Transformieren und Kombinieren bekannter Elemente. Und so sollte auch ein Logo „erwartbare“ Elemente haben, um als solches wahrgenommen zu werden. So besteht es zum Beispiel aus Name, Schriftart, Farben und Proportionen. 

Unplugged: Flexibilität ist der Schlüssel

Ein Song muss überall gut klingen, egal ob über Kopfhörer oder auf der großen Bühne. Genau so sollte ein Logo überall funktionieren: ob als kleines App-Icon oder riesengroß auf einer Werbetafel – digital oder gedruckt – auf hellem oder dunklem Grund. Entscheidend ist, dass es für alle Formate und Formen anwendbar ist.

Gute Logos sind allen Herausforderungen gewachsen, ohne an Wirkung zu verlieren.

Mach mal lauter: Der Ohrwurm-Effekt

Generische Designs sind wie Lieder, die man einmal hört und sofort wieder vergisst. Gute Logos hingegen bleiben im Kopf. Sie müssen simpel genug sein, um sofort verstanden zu werden, und gleichzeitig einzigartig genug, um sie unter allen anderen wiederzuerkennen.

Mitsingen und mitklatschen: Jeder kann mitmachen

Ob jung oder alt, Vollblutmusiker oder Musikbanause – wenn Melodie und Rhythmus stimmen, kann jeder mitsingen. Schließlich soll Musik weitergetragen werden. Ein Logo sollte ebenso einfach reproduzierbar sein. Dafür muss es zu deinen Ressourcen passen und im Alltag von dir und deinem Team fortgeführt werden können. Symbole, die du auf der Tastatur findest, übertrumpfen im Zweifel geschwungene Linien und verschnörkelte Designs. 

Tipp: Mach es so einfach wie möglich und so komplex wie nötig. Erst wenn jeder dein Logo mit der dicken Zehe in den Sand malen kann, ist es ein Ohrwurm, den keiner mehr vergisst.

Logos sind in jedem Genre Zuhause.

Fazit: The Soundtrack of your Life

Es geht nicht immer darum, das künstlerisch wertvollste Logo zu entwerfen. Viel wichtiger ist die Funktionalität, die einfache Reproduzierbarkeit und die Abstraktion zum restlichen Corporate Design.

Dein Logo muss zu dir und deinen Fähigkeiten passen, denn du wirst es noch tausendmal auf den Bühnen dieser Welt vortragen.

Lass uns dein Logo komponieren

Wir von Startpunkt Media haben in den letzten 15 Jahren schon etliche Logos und Styleguides für die verschiedensten Kunden erklingen lassen. Bei der Komposition legen wir großen Wert darauf, dass du anschließenden in der Lage bist, das Design eigenständig und flexibel fortzusetzen. Ob neues Design oder Rebranding – wir wollen, dass dein Logo kein One-Hit-Wonder sondern ein Dauerbrenner in den Charts wird, bei dem deine Kunden gerne mitsingen 😉

Kategorien
Aktuelles Case Studys Digitale Unternehmenskommunikation Videokommunikation

Making Of Weihnachtsvideo Wasserturm Mittweida

Making of: So entstand unser Weihnachtsvideo vom Wasserturm Mittweida

Zu Weihnachten wollten wir dieses Jahr etwas Einzigartiges in Bewegtbild schaffen – „heimelig“ sollte es sein und eine besondere Homage an unsere Heimatstadt Mittweida. Entstanden ist dabei ein Weihnachtsvideo, das den Wasserturm Mittweida bei Nacht und festlich beleuchtet zeigt. Aber es sollte kein bloßes Animationsvideo werden, denn wir wollten selbst Teil des Videos sein und dank Greenscreen-Technik mit der traumhaft winterlichen Szenerie verschmelzen. In diesem Blogbeitrag nehmen wir dich mit durch den Entstehungsprozess des Videos.

In wenigen Schritten vom Drohnenscan zum beleuchteten Wasserturm Mittweida in der Nacht.

Die Rahmenbedingungen: kurz, vertikal, unterhaltsam

Bevor wir auch nur den ersten Klick am Computer tätigen, steht bei uns ein Brainstorming an: was soll unser Weihnachtsvideo thematisieren? Wie können wir unsere Heimatstadt Mittweida einbeziehen und erstrahlen lassen? Wie lang soll das Video werden? Hochkant oder Querformat? Und vor allem: wie können wir eine warme, humorvolle und weihnachtliche Stimmung wecken? So entstand die Idee für ein ca. 1-minütiges Vertical Video, in dem der Wasserturm Mittweida 3D gescannt und mal so richtig festlich rausgeputzt wird! Folge uns beim Making Of von der Idee bis zur Umsetzung, los geht’s.

1. Der Startpunkt: Der Drohnenscan

Der erste Schritt unseres Projekts war, die Maße des Wasserturms zu erfassen und zu einem ersten 3D Modell zu gelangen. Dazu hatten wir wertvolle Unterstützung von Patrick Mehner, der mit einer Drohne den Turm umflogen hat und ihn aus verschiedenen Perspektiven gefilmt hat. Mit einer Technik, der so genannten Photogrammetrie, konnten wir aus den aufgenommenen Bildern ein digitales 3D-Modell erstellen.

Einmal mit der Drohne um den Wasserturm Mittweida.

2. Die Modellierung: Vom Scan zum fertigen 3D-Modell

Der Scan ist noch sehr ungenau und beinhaltet einige Lücken, Fehler und Artefakte. Trotzdem sind das wertvolle Rohdaten, die als Grundlage für die Modellierung gedient haben. Die Modellierung ist der aufwendigste Schritt, denn wir haben jedes Detail vom Wasserturm detailgetreu nachgebildet. Zum Schluss wird das Modell texturiert, das heißt es bekommt die charakteristischen Oberflächen (Stein, Fliesen, Dachziegel), Farben und Strukturen. In einer Software für virtuelle Produktion werden dann die Hintergründe und Lichteffekte hinzugefügt. Das war uns besonders wichtig, denn die Lichtstimmung sollte einerseits winterlich, aber auch warm und herzlich sein.

Hier seht ihr die vier Entwicklungsstufen im Überblick:

Vom Drohnenscan zum 3D Modell mit Beleuchtung: so wird der Wasserturm Mittweida ein Weihnachtswunder.

3. Animation, Rendering und Aufnahme im Greenscreen Studio

Jetzt heißt es animieren. Und in der kurzen Zeit von nur einer Minute soll auch möglichst viel Bewegung ins Spiel kommen: deswegen kreieren wir einige virtuelle Kamerafahrten, die den Wasserturm von allen Seiten zeigen.

Nachdem wir unsere Story dann Szene für Szene animiert haben – 6 Stück an der Zahl -, geht es ins Studio. Das ist sozusagen unser Heimvorteil, denn wir verfügen über ein eigenes Greenscreen Studio in unserem Büro in Mittweida. In voller Winter-Montur haben wir jede Szene einzeln eingesprochen – solange bis wir zufrieden waren und einige Aufnahmen zum Vergleich hatten. Das hat ungefähr zwei Stunden gedauert.

Making Of Greenscreen Effekt am Wasserturm Mittweida.

4. Postproduktion und Effekte

Nun fehlt nur noch der Schnitt und der letzte Feinschliff. Dazu nutzen wir Adobe Premiere und Filmora, um unser Video fertigzustellen. Das waren die einzelnen Schritte.

Videoschnitt: da die Szenen einzeln eingesprochen wurden, müssen sie zunächst mit einem Schnittprogramm in der richtigen Reihenfolge zusammengefügt werden.

Sounds und musikalische Untermalung: der Wind, der übers Feld peitscht, das Kabel, das auf den Boden fällt oder der knisternde Stromkreislauf werden als Soundeffekt hinzugefügt.

Feinschliff: Kleinere Ton- und Farbkorrekturen, Effekte wie Schneegestöber am Ende und die Einblendung von Texten und Wasserzeichen runden das Projekt ab.

Schnitt, Sounds und der letzte Feinschliff passieren in der Nachbearbeitung am Computer.

Hier könnt ihr euch das fertige Video anschauen:

Analyse und Ergebnisse

Das Video sollte möglichst viele Menschen aus Mittweida, Mittelsachsen und darüber hinaus erreichen. Dafür haben wir es auf verschiedenen Plattformen, wie LinkedIn, Instagram, TikTok und YouTube, ausgespielt. Schon nach wenigen Tagen hat es die 5.000 Impressionen-Marke geknackt. Allein auf YouTube wurde es als so genanntes YouTube Shorts über 120 mal geteilt – für ein regionales Video finden wir das beachtlich!

Crossmediale Nutzung

Es gibt eine Sache, die wir unseren Kunden immer ans Herz legen: denke crossmedial! Das bedeutet: wenn du einmal Medien erstellst, frage dich vorher unbedingt, wie und auf welchen Kanälen du die Inhalte noch verwenden kannst. Der Kerngedanke dahinter ist, mit einem Prozess so viele Use Cases wie möglich abzudecken. In unserem Fall haben wir aus der Winterszenerie noch ein gerendertes Bild kreiert, das wir als digitale Postkarte verwenden, für alle Kunden und Partner von uns, die einen Weihnachtsgruß per E-Mail erhalten sollen.

Einmal erstellt, mehrfach verwendet: Das 3D Modell des Wasserturm Mittweida haben wir als digitale Postkarte wiederverwendet.

Was noch kommt

Wir planen noch eine ganze Menge mehr: einmal erstellt, kann man mit dem 3D Modell des Wasserturms Mittweida einiges an kreativen Ideen umsetzen. Als 3D gedrucktes Exemplar steht er natürlich schon längst auf unseren Schreibtischen! Es schlummern noch viele Ideen mehr in unseren Köpfen, die wir an dieser Stelle noch nicht verraten. Wir sind aber definitiv offen für Vorschläge und Kooperationen. Wenn du eine Projektidee für den Wasserturm Mittweida hast, z.B. eine virtuelle Begehung, ein Dokumentationsvideo usw., oder für andere Bauwerke in 3D Ähnliches vorhast, kontaktiere das Team von Startpunkt Media.

Kategorien
Aktuelles

Nominierung Mittelsachsen Award 2024

Wir sind nominiert für den Mittelsachsen Award

Noch bis zum 20.11.2024 kannst du für uns abstimmen!

Worum geht’s beim Mittelsachsen Award?

Der Preis wird jährlich an Unternehmen aus dem Landkreis Mittelsachsen verliehen, die in besonderem Maße für Vision, Nachhaltigkeit und Innovation für die Region stehen. Dieses Jahr liegt der Fokus auf den neuen Vorreitern in der Wirtschaftsregion Mittelsachsen, nämlich den Startups und Neugründungen.

Warum passt das zu uns?

Als Mentoren für den Mittelstand wollen wir nichts Geringeres, als dass KMUs ihre digitalen Medien mit Leichtigkeit beherrschen und so über die Region hinaus strahlen. Mit unserem umfassenden Ansatz wollen wir regionale Unternehmen in der modernen Medienlandschaft sicherer und sichtbarer machen. Ob durch Workshops, Mentoring oder maßgeschneiderte Marketingstrategien – mit unserem Unternehmen Startpunkt Media sorgen wir dafür, dass Unternehmen ihre Medienziele aus eigener Kraft heraus erreichen.

Jetzt brauchen wir deine Stimme!

So stimmst du ab

Um uns zu unterstützen, kannst du unter folgendem Link bis zum 20.11.2024 beim Online-Voting für uns abstimmen:

>> ZUM ONLINE-VOTING <<

Das Online-Voting ist leicht zugänglich und ohne Anmeldung oder Registrierung nutzbar. Du findest uns unter Tauscher & Partner Medienberater als Nr. 9 in der Liste.

Wie geht es weiter?

Der Sieger des Mittelsachsen Awards wird dann am 21.11.2024 im Rahmen des Saxeed Innovation Days durch das Gründungsnetzwerk SAXEED in Freiberg gekürt. Wir sind gespannt auf die Preisverleihung und hoffen auf den Titel.

Danke für deine Stimme! 💙💚

Kategorien
Aktuelles Case Studys Digitale Unternehmenskommunikation E-Learning

Case Study Richter Erzgebirge

Case Study Richter Erzgebirge: Lernvideos im Studio selbst erstellen

Wie Richter Fleischwaren mit selbst erstellten Videobotschaften und Lernvideos ein neues digitales Schulungsangebot für ihre über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft.

Das Unternehmen

Richter Fleischwaren – Heimisch im guten Geschmack

Richter Fleischwaren ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit Sitz in Oederan im Erzgebirge. Vor 55 Jahren als kleiner Handwerksbetrieb gestartet, hat sich die Fleischerei inzwischen zu einem mittelständischen Unternehmen mit rund 120 Filialen entwickelt. Das ständige Streben nach Produktinnovation und höchster Qualität hat das Unternehmen zu einem preisgekrönten und führenden Filialisten seiner Branche gemacht.

Ein zentraler Erfolgsfaktor des Familienbetriebes sind die über 700 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie bilden das Herzstück des Unternehmens und präsentieren tagtäglich die Unternehmenswerte Kundennähe und Service nach außen. Mit der Richter-Akademie will das Unternehmen noch stärker in die Qualifikation und die Entwicklungsmöglichkeiten seiner Mitarbeiter investieren und Schulungen dabei künftig auch digital mit Videobotschaften anbieten.

Die Herausforderung

Ressourcenschonende digitale Schulungsangebote

Zu den zentralen Aufgaben im Personalbereich bei Richter Fleischwaren gehört es, Top-Talente zu finden und schnell einzuarbeiten, aber auch vorhandenes Personal noch besser zu schulen und weiterzuentwickeln. Dabei gilt es, für die Mitarbeiter in verschiedenen Positionen sowie mit unterschiedlichem Wissensstand – von Auszubildenden über Quereinsteiger bis hin zu langjährigen Fachkräften – das passende Weiterbildungsangebot bereitzustellen.

Bisherige Lösungen, wie ganztägige Schulungen im Seminarraum oder aufwendig mit Filmteam produzierte Lernvideos in den Filialen, haben viele Ressourcen gebunden und letztlich zu hohen Umsatzeinbußen durch Fehlzeiten in den Filialen geführt. Deswegen hat sich das Unternehmen dazu entschieden, eine digitale Schulungsplattform aufzubauen und die Lernvideos selbst zu erstellen.

Die Lösung

Eigenständige Produktion von Lernvideos

Für ein effizientes digitales Schulungsangebot wurden folgende Ziele definiert:

  • Eigenständige und standardisierte Erstellung von Videos
  • Schnellere Videoproduktion bei gleichbleibender Qualität
  • Richter-Fachpersonal statt Schauspieler vor der Kamera
  • Möglichst schneller Start der Schulungsplattform

Mit den Lernvideos sollen eine große Bandbreite an Kompetenzen und Kenntnissen vermittelt werden. Hierzu zählen Hygienevorschriften, Produkthandhabung, Kundenservice,
betriebliche Abläufe und Verkaufstechniken sowie gesetzliche und branchenspezifische Vorschriften. Angesichts der Vielzahl an Lernthemen ist es notwendig, die Umsetzung aus eigener Kraft zu realisieren. Es wäre ineffizient und kostenintensiv, für jedes Lernvideo einen externen Dienstleister hinzuzuziehen. Schließlich kennt das eigene Personal die Inhalte am besten und kann sie authentischer vermitteln.

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, muss sich Richter Fleischwaren neue Kenntnisse aneignen, insbesondere in digitaler und visueller Medienkommunikation. So ist das Unternehmen künftig in der Lage ansprechende Schulungsvideos selbst zu erstellen, was das Gemeinschaftsgefühl und den Stolz der Mitarbeiter auf ihre Arbeit weiter stärken wird.

Die Umsetzung

Pilotprojekt mit eigenem Filmstudio

Auf dem Weg in die eigenständige Umsetzung holte sich Richter Fleischwaren die erfahrenen Mentoren von Startpunkt Media an Bord. Gemeinsam wurde ein Pilotprojekt initiiert, um Richter Fleischwaren an die eigenständige Videoproduktion heranzuführen, verschiedene Videoformate auszuprobieren und die passende Technik bereitzustellen. Ziel war es, die Mitarbeiter mit neuen Methoden vertraut zu machen und einen Standard für die Inhouse-Videoproduktion zu finden. Dabei kam ein kleines Filmstudio mit Kamera, Licht und Greenscreen zum Einsatz, in dem erste Videos in verschiedenen Varianten aufgenommen wurden:

  • Handlungsabläufe mit Über-Kopf-Kamera
  • Mit Handy gefilmte Sequenzen von Arbeitsschritten
  • Moderation mit Greenscreen-Technik
  • Interview-Situationen und Zwei-Sprecher-Varianten

Der vielfältige Format-Mix gewährleistet nicht nur ein E-Learning im kurzweiligen Edutainment-Format, sondern ist auch besonders nah an den Bedürfnissen der eigenen Mitarbeiter orientiert. „Wir hatten eine super sympathische und kompetente Beratung, da fiel es wirklich leicht vor die Kamera zu treten“, fasst Daniel Zschiedrich, Gesamtvertriebsleitung bei Richter Fleischwaren, den ersten Workshoptag zusammen.

Das Ergebnis

Ein Proof of Concept für die anstehende Serienproduktion

An zwei Workshoptagen in der Richter Akademie in Oederan gab das Team von Startpunkt Media eine Einführung in die eigenständige Erstellung von Inhalten, den Umgang mit der Studiotechnik und das richtige Verhalten vor der Kamera. Innerhalb von zwei Tagen konnten so bereits fünf erste Videos produziert werden, die den Grundstein für die anstehende Serienproduktion weiterer Lerninhalte legen. Dabei standen mehrere Richter-Mitarbeiter sowie die Geschäftsleitung selbst vor der Kamera. 

Annett König, Filialleiterin und langjährige Mitarbeiterin, war begeistert von den schnellen und hochwertigen Ergebnissen sowie der Authentizität des neuen Lernformats. Das Familienunternehmen hat damit einmal mehr gezeigt, dass es sich gemeinsam neuen Herausforderungen stellt und als Team lernt und besser wird.

Erstmals in virtueller Umgebung: Geschäftsführer Marco Richter richtet eine persönliche Ansprache an die über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Nächste Schritte

Inhaltserstellung und Ausweitung der Formate

Nun gilt es, die entstandenen Aufnahmen in ausgewählten Filialen bereitzustellen, um erstes Feedback zu sammeln und Anpassungen vorzunehmen. Auch hier sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufgefordert, das Lernangebot aktiv mitzugestalten und ihre Fachkenntnisse zu teilen, damit die Inhalte den tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen.

Das Pilotprojekt hat dazu beigetragen, die Weichen für die anstehende Serienproduktion zu stellen. Dabei sollen nicht nur Lernvideos, sondern künftig auch Videobotschaften der
Geschäftsführung, Townhall-Meetings, Interview-Formate uvm.
entstehen. In den nächsten Schritten wird Richter Fleischwaren die notwendige Studiotechnik inklusive Software beschaffen. Es ist geplant, den Großteil der Inhalte für die Lernplattform zeitnah zu erstellen, so dass die Mitarbeiter ab Herbst von dem neuen Lernangebot profitieren.

Mit den erlernten Methoden sind wir schnell und effizient in der Produktion von Lernvideos, ohne unsere Mitarbeiter im Tagesgeschäft zusätzlich zu belasten.

CLAUDIA RICHTER
Marketingleitung, Richter Fleischwaren GmbH & Co. KG

Quotation Mark
Kategorien
Aktuelles E-Learning Videokommunikation

E-Learning Trends 2024 – So war die Learntec

E-Learning Trends 2024 – So war die Learntec

Wir waren auf der Learntec, Europas größter Messe für digitale Bildung in Europa und haben für dich die aktuellen Trends und Themen im Bereich E-Learning erkundet, ausprobiert und hinterfragt. An drei Messetagen haben wir Vorträge, Panels und Workshops besucht und mit zahlreichen Ausstellern und Besuchern gesprochen. In diesem Artikel greifen wir neben den bewährten Themen der letzten Jahre (wie z.B. Videoproduktion, Blended-Learning, dezentrales Lernen) vor allem die Trends auf, die wir als wirklich neu wahrgenommen haben. Dabei geht es nicht darum, das E-Learning-Rad neu zu erfinden, sondern oft auch nur um die geschickte Kombination oder Transformation bereits bekannter Lösungsansätze und innovativer Ideen. Aber lies selbst.

14.000 Besucher und 419 Aussteller aus insgesamt 43 Ländern waren Teil der 31. Ausgabe der Learntec Messe für digitale Bildung.

(1) Personalisierung mittels KI

Standardcontent und fest vorgegebene Lernpfade waren gestern. Die E-Learning Trends in diesem Jahr gehen eindeutig weiter in Richtung Individualisierung der Lerninhalte. Warum? Weil jeder Lernende unterschiedliche Fähigkeiten und Wissensstände mitbringt, individuelle Pfade nimmt und in seinem eigenen Tempo lernt. Moderne Tools und Methoden ermöglichen es den Unternehmen, jeden einzelnen ihrer Lerner immer individueller zu bedienen.

Und hier kommt das Zauberwort ins Spiel, das gefühlt jeder Aussteller noch schnell irgendwo unterbringen musste: KI. Wer nichts mit künstlicher Intelligenz verspricht, und sei es auch nur eine Schnittstelle, wirkt auf der Learntec fast schon angestaubt.

Was aber versprechen die KI-Tools im Bereich Personalisierung? Vor allem geht es um die Anpassung von Lernpfaden und Lernmaterialien individuell auf jeden Nutzer, um den unterschiedlichen Lernzielen und -typen gerecht zu werden. Per Chatbot werden die Inhalte weiter optimiert und passend gestaltet. Für ein kontinuierliches Lernen werden angepasste Follow ups und Erinnerungen über den bevorzugten Kommunikationskanal an den Lernenden gesendet. Dieses individuelle Zuschneiden von Lerninhalten auf den einzelnen User bezeichnet man auch als Hyper-Personalisierung.

(2) Gamification mit Escape Rooms

Gamification, also die Wissensvermittlung mittels spielerischer Elemente, ist erstmal nicht per sé neu. Auch Serious Games gibt es schon länger. Nun erobert ein Phänomen zunehmend den Markt, das viele von uns privat kennen und das den einen oder anderen durch die Pandemie begleitet hat: Escape Games! Der Ansatz ist denkbar einfach, nämlich das Lernen in ein Rätsel zu verpacken, das heißt die Lerninhalte muss man sich spielerisch selbst erschließen bzw. erknobeln! In einem problembasierten Szenario werden die Spieler an Techniken und Mechaniken herangeführt und erschließen sich Wissen gemeinsam im Team. So bekommt E-Learning einen echten Erlebnischarakter und es lassen sich Kompetenzen in den verschiedensten Bereichen trainieren, wie Teamfähigkeit, Strategie und Analyse oder auch technische Fähigkeiten.

Einige Escape Game Lösungen beschränken sich dabei nicht nur auf den digitalen Raum, sondern rücken bewusst wieder die Haptik ins Zentrum des Erlebens. Beispielsweise haben wir codierte Koffer für Erkundungstouren durchs gesamte Unternehmen und bespielbare Stelen für den Point of Sale kennengelernt. So werden beim Lernen einerseits mehr Sinne angesprochen – sehen, fühlen, hören, riechen – andererseits wird die kognitive Auseinandersetzung mit den Fachthemen vertieft. 

(3) Dynamik und Anpassungsfähigkeit

Wissensthemen, Regularien und Softwaresysteme ändern sich immer schneller und führen dafür, dass E-Learning Kurse in immer kürzeren Zyklen aktualisiert werden müssen. Eine aufwendige Aktualisierung von Lerninhalten per Hand ist kaum noch möglich und wenig effizient. Um mit der raschen Entwicklung mitzuhalten, müssen Lernmedien dynamisch auf Veränderungen reagieren.

Auch hier sorgt künstliche Intelligenz dafür, dass sich E-Learning Kurse deutlich anpassungsfähiger gestalten lassen. Beispielsweise können im Einsatz von dialogbasierten Übungen (z.B. für Telefontrainings) dank KI-Chatbots in Echtzeit Antworten simuliert und Feedback gegeben werden. Dynamische Anpassungen sind ebenfalls relevant, wenn dasselbe Thema in mehreren Sprachen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Kontexte vermittelt werden muss.

Ein zentrales Ziel von dynamischen Lerninhalten ist es, sicherzustellen, dass die Lernenden nur das lernen, was für sie wirklich relevant ist. Das steigert nicht nur die Effizienz des Lernens, sondern auch die Motivation und das Engagement der Lerner.

(4) Interaktivität und Datenanalyse

Mitmachen und Mitdenken fördern: Interaktive Lerninhalte prägen nach wie vor die Trends im E-Learning. Statt sich nur berieseln zu lassen, werden die Lernenden aufgefordert, mit den Wissensinhalten zu interagieren. Die Beispiele reichen von einfachen Quizfragen über interaktive Elemente in Web Based Trainings (WBTs) bis hin zu interaktiven Videos. Ein Beispiel für den schulischen Kontext hat uns besonders beeindruckt: Eine Wandprojektion, bei der die richtige Antwort mit einem Ball getroffen werden muss. Turnhalle vorausgesetzt.

Das Beste: Viele Tools, die bei der Erstellung interaktiver Formate unterstützen, haben gleichzeitig eine Analysefunktion zur Datenauswertung! Welche Lernpfade haben die Lernenden gewählt? Und welche Lernfortschritte haben sie gemacht? Die Messung konkreter Daten liefert für die Trainer und Online-Ausbilder nicht nur aussagekräftige Metriken zur Bewertung der E-Learnings sondern hilft auch, das Lernerlebnis zu optimieren und neue, effektive Materialien zu entwickeln. 

(5) Menschlichkeit

Bei aller KI darf eine Komponente im digitalen Lernen nicht vernachlässigt werden: die Menschlichkeit. Auch hier gibt es einige Konzepte, um das emotionale Erleben von Lerninhalten zu fördern. Sei es durch Immersion, also das Eintauchen in virtuelle Lernwelten mittels AR, VR oder XR (augmented, virtual & extended realty), oder mittels Storytelling in E-Learning Kursen für mehr emotionale Beteiligung. Es ist erwiesen, dass wir uns besser an Lernerfahrungen erinnern können, wenn sie mit einer gefühlten Bedeutung verbunden sind.

Gleichzeitig setzen Lernplattformen verstärkt auf Funktionen, die soziales und kollaboratives Lernen ermöglichen. Foren, Diskussionsgruppen und Gruppenprojekte schaffen eine Umgebung für gemeinsame Lernerfahrungen und fördern den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Lernenden und einzelnen Peergroups. So können die Teilnehmer miteinander und voneinander lernen.

Auch User Generated Content rückt weiter in den Fokus. Was wir absolut begrüßen. Denn wir finden, jeder einzelne Mitarbeiter sollte als Träger von einzigartigen Erfahrungen und wertvollen Wissen verstanden werden, die es Wert sind in der Organisation geteilt zu werden. Die Messebesucher suchen daher verstärkt nach Lösungen, mit denen sich Mitarbeiter-Know-how einfach in Form von Videos festhalten lässt. Denn die eigenen Mitarbeiter vor die Kamera treten zu lassen, macht digitales Lernen maximal menschlich und authentisch. Uns sind einige Tools begegnet, die zumindest technisch eine gute Starthilfe mit geringen Einstiegshürden in die eigene Videoproduktion geben. 

Startpunkt Media und die E-Learning Trends

Auch wir glauben daran, dass der Mensch im Mittelpunkt des digitalen Lernens stehen sollte. Mit einer reinen Technik-Beschaffung, z. B. für Videoaufzeichnungen, ist aber lediglich der erste Schritt getan. Unsere jahrelange Erfahrung bei der Einführung von Videokommunikation in Konzernen und KMUs hat gezeigt, dass danach die eigentlichen Herausforderungen entstehen:

  • Was ist eine gute videobasierte Lernstrategie?
  • Wann ist ein Lernvideo erfolgreich?
  • Wie sensibilisiere ich meine Mitarbeiter?
  • Wie sollen sich unsere Mitarbeiter vor der Kamera verhalten?
  • Wie funktioniert visuelles Storytelling?
  • Wie wird ein Lernvideo dynamisch?

Ob als One-Taker oder interaktives Video produziert, wissen wir, dass der Erfolg eines Lernvideos nicht über Klickzahlen definiert werden sollte und entwickeln daher individuelle Messgrößen mit unseren Kunden. Außerdem greifen wir bei Startpunkt Media auf unser starkes Netzwerk in den Bereichen Gaming & E-Sports, interaktive Videos und KI zurück, mit denen wir den E-Learning Trends 2024 aktiv mitgestalten.

Kategorien
Aktuelles KI

10 Filme über KI, die du gesehen haben musst

10 Filme über KI, die du gesehen haben musst

Nichts ist spannender als ein Blick in die Zukunft. Oft erkennen wir, dass wir heute schon in einer Welt leben, die gestern noch Science Fiction war. Künstliche Intelligenz – KI – ist ein solches Thema. Faszinierend und befremdlich zugleich, voller Möglichkeiten und doch weckt sie alte Ängste, die bereits in unzähligen Romanen und Filmen thematisiert wurden.

Obwohl wir noch nicht so weit sind wie in „Blade Runner“ oder „Matrix“, wird künstliche Intelligenz zunehmend Bestandteil unseres Lebens. Wenn du also mehr darüber erfahren möchtest, warum nicht mit einigen unterhaltsamen Filmen beginnen? Tauche ein in unsere TOP 10 Filme und Serien, die künstliche Intelligenz thematisieren und dabei tief in unsere eigene Psyche blicken.

1. HER

Dieser Film zeigt, wie KI in Form von Sprachassistenten unsere Emotionen beeinflussen kann. Samantha ist mehr als nur ein KI – sie wird Vertraute und Geliebte. Doch diese Beziehung wirft tiefgehende Fragen darüber auf, wie wir menschliche Verbindungen in einer zunehmend digitalen Welt gestalten. Wir finden: der wohl authentischste Film zum Thema Künstliche Intelligenz.

2. EX MACHINA

In diesem Sci-Fi-Thriller erschafft ein brillanter CEO eine wunderschöne KI namens Ava. „Ex Machina“ wirft die Frage auf, wie gut wir Menschen darin sind, KI-Entitäten zu erkennen und zu verstehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob KI in der Lage ist menschliche Schwächen auszunutzen und unser Verhalten zu beeinflussen.

3. i, robot

In „I, Robot“ sehen wir eine Welt, in der Roboter Teil des Alltags sind. Diese folgen 3 strikten Regeln des KI-Vordenkers Isaac Asimov, um die Menschheit zu schützen. Doch was passiert, wenn diese Regeln infrage gestellt werden? Der Film wirft dabei wichtige Fragen zur Ethik und Kontrolle von KI auf.

4. Ghost in the shell

In dieser bahnbrechenden Anime-Adaption verschmilzt der menschliche Körper mit künstlicher Intelligenz. Der Film war seiner Zeit weit voraus und wirft dabei nicht nur ethische oder existenzielle Fragen auf, sondern behandelt bereits sehr früh den Machtmissbrauch von Deep-Fakes für politische bzw. wirtschaftliche Interessen. 

5. A.I.

Steven Spielbergs „A.I.“ präsentiert uns David, einen humanoiden Roboterjungen, der auf der Suche nach sozialer Menschlichkeit ist. Dieser Film zeigt die Möglichkeiten und Konsequenzen von KI auf, am Beispiel einer unumkehrbar programmierten Liebe und in einer Welt ohne Mitgefühl.

6. Wargames

Ein junger Hacker spielt ein Computerkriegsspiel, das versehentlich die reale Kontrolle über ein nukleares Waffensystem übernimmt. Dieser Film verdeutlicht bereits in sehr frühen Jahren, die potenziellen Gefahren von KI in militärischen Anwendungen.

7. Transcendence

Einer der wenigen Filme mit dem Thema künstliche Superintelligenz. Dr. Will Caster wird zu einem Teil des Internets und entwickelt sich zu einer körperlosen KI, die die Grenzen der Wissenschaft und Ethik überschreitet. Dieser Film beleuchtet die potenziellen Gefahren, wenn eine KI unser Leben übernimmt.

8. West World

In dieser Serie erleben wir die Nutzung von KI in humanoiden Körpern als eine Form der modernen Sklaverei. Grundlegende Aspekte von Ethik und Moral werden dabei intensiv beleuchtet, denn man darf die KI in einem Freizeitpark zur eigenen Unterhaltung sogar töten.

9. Blade Runner

Neben ethischen und moralischen Fragen, ob eine KI weltliche Rechte besitzen darf, steht hier unter anderem auch der Turing-Test im Mittelpunkt. Dieser prüft eine KI auf ein menschliches Verhalten und wurde bereits 1954 von dem KI-Pionier Alan Turing entwickelt.

10. The Creator

Einer der aktuellsten Blockbuster und damit stellvertretend für alle Filme, die die KI-Thematik lediglich als losen Rahmen für ein Actionfeuerwerk nutzen (siehe auch Terminator, Matrix, TRON Legacy, Chappy, Robocop, uvm.). Dennoch sehenswert für seinen Mix aus High- und Low-Tech im gesellschaftlichen Alltag und der interessanten Frage, ob KI eine Religion sein kann.

Faszination Film - Ein Spiegel der Gesellschaft

Das Medium Film ist ein Spiegel der Gesellschaft und zeigt, dass wir keine Antworten finden werden, ohne immer wieder neue Fragen an uns selbst zu stellen. Egal, ob philosophierende Kaffeemaschinen, sprechende Teddybären, allwissende Schiffs-Computer, tanzende Hologramme im Regen oder einfach nur ein digitaler Freund:

Die Zukunft gehört denen, die sie machen.

Über uns: Startpunkt Media

Hi, wir sind Startpunkt Media, Unternehmensberater für Kommunikation und Medien. Unsere Mission ist es, KMUs, Gründer und Selbständige fit für die digitale Kommunikation zu machen. Wir beraten strategisch, erstellen Content in Form von Videos, Animationen, Grafiken und Storys und geben Workshops rund um die Themen Medien, Kommunikation und Marketing. Beispielsweise auch mit unserem Einsteiger-Workshop zur Schulung von KI-Kompetenzen für einen schmalen, nicht-technischen und anwendungsbezogenen Einstieg in das Thema künstliche Intelligenz. 

Mit unserem Workshop – und diesem Blogbeitrag – wollen wir in erster Linie sensibilisieren und ein Bewusstsein für die Möglichkeiten mit KI in Marketing und Vertrieb schaffen, aber auch Kenntnisse über Chancen, Risiken und Gefahren vermitteln. So kannst du dein Basiswissen aus dem letzten Filmabend gewinnbringend für deine digitale Kommunikation anwenden und erweitern 😉

Kategorien
Aktuelles Digitale Unternehmenskommunikation Storytelling

Digitale Kommuni­ka­tion 2024: Tücken, Tools und Trends

Digitale Kommunikation 2024 – Tücken, Tools und Trends

Nahezu täglich erscheinen neue Technologien, KI’s oder Plattformen, die die Spielregeln digitaler Kommunikation verändern. Kleine und mittlere Unternehmen sind oft getrieben von der Angst, den Überblick zu verlieren und stellen sich zunehmend die Frage, was ihnen entgeht, wenn sie diese neuen Tools und Methoden nicht nutzen. Von größter Wichtigkeit ist es daher für KMUs einen schmalen Einstieg in neue Technologien und Trends zu finden und diese im herausfordernden Geschäftsalltag zu integrieren, ohne dass sie zur Mehrbelastung werden.

Es ist noch gar nicht lange her, da bestand eine Kommunikationsstrategie im Wesentlichen aus Pressemitteilungen und Unternehmensbroschüren. Heute stehen echte Beziehungen zur Zielgruppe im Vordergrund der überwiegend digitalen Kommunikation. Ein Grund, warum Storytelling, visueller Content und Corporate Influencer sowohl in der externen als auch in der internen Unternehmenskommunikation immer beliebter werden. Lies in diesem Artikel, was die digitale Kommunikation im Jahr 2024 erwartet und welche Trends du im Auge behalten solltest.

Digitale Unternehmenskommunikation: 2024 wird das Jahr der emotionalen und authentischen Beziehung zu deiner Zielgruppe.

1. Echte Beziehungen dank Storytelling

Unternehmen erkennen zunehmend, dass Kommunikation, insbesondere im Bereich der sozialen Medien, keine Einbahnstraße ist. Es geht nicht darum, einmal pro Woche einen Post zu veröffentlichen, der im schlimmsten Fall ein Ausschnitt aus der Webseite ist oder das Messepersonal am Stand zeigt. Vielmehr steht eine echte Verbindung mit der Zielgruppe und das Aufbauen von Communities im Fokus.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist Storytelling unverzichtbar. Statt reiner Informationsvermittlung geht es beim Storytelling darum, dem Unternehmen mit authentischen Geschichten ein Gesicht zu geben, Emotionen zu wecken und Vertrauen zur Leserschaft aufzubauen. Trau dich also echte Mitarbeitergeschichten und Kundenfeedback zu teilen. Beschreibe wahre Kundenprobleme und wie du diese gelöst hast. Oder erzähle eine Anekdote aus deiner Unternehmensgeschichte. 

2. Vielseitig und vor allem visuell

Digitale Inhalte konkurrieren permanent um unsere Aufmerksamkeit. Unternehmen müssen daher in der Lage sein, sich verschiedensten Content-Formaten zu bedienen und in immer kürzeren Zyklen zu erstellen, um weiterhin interessant zu bleiben. Das gilt für unternehmensinterne Botschaften, E-Learning und Marketingkommunikation gleichermaßen. Hier ein paar frische Content-Ideen für spannende und abwechslungsreiche Inhalte.

Text-Inhalte: Checklisten, Whitepaper, Umfragen, Blog/Intranet, Quizze

Bild-Inhalte: Fotos, Bilder-Galerien, Infografiken, Rätsel- und Suchbilder, GIF’s

Audiovisuelle Inhalte: Podcasts, Videos, Tutorials, Shortform Videos, Live-Webinare

Die Mischung macht’s! Wer sich von der Masse abheben will, nutzt grafische und audiovisuelle Inhalte geschickt, um einen Unterschied zu machen, Emotionen zu wecken und seinen Geschichten Leben einzuhauchen. 

3. Technik und Technologien beherrschen

Um in einer schnelllebigen Welt kommunikativ sichtbar zu bleiben, braucht es einiges an neuen Fähigkeiten. Vor allem im Bereich visueller Kommunikation mit digitalen Medien. Bildbearbeitung, Videoschnitt und Filmtechnik sind nicht nur den großen Unternehmen mit eigens dafür aufgebauten Abteilungen vorbehalten, sondern gehören zunehmend auch ins Skill-Set von kleinen und mittleren Unternehmen. 

KMUs treibt immer häufiger die Frage um, was sie möglicherweise verlieren, wenn sie diese Fähigkeiten nicht besitzen und den Anschluss verlieren. Um sich neuen Technologien anzunähern und digitale Tools zu erproben, können Pilotprojekte helfen. In vielen Unternehmen findet sich schnell ein Mitarbeiter, der sich für technische Innovationen interessiert und die treibende Kraft für die Implementierung neuer Standards sein möchte. Wir nennen sie HERO-Mitarbeiter. Keine Frage, dass du als Geschäftsführer oder Manager HERO-Mitarbeiter finden und fördern solltest.

4. Brand Faces und Corporate Influencer

Influencer? Das sind doch die jungen Leute auf Instagram, die sich selbst in Szene setzen und ab und zu mal ein Produkt verkaufen, oder? Mag sein, aber hast du schon mal von Corporate Influencern gehört? Das sind Mitarbeitende, die auf privaten Kanälen Einblicke ins Unternehmen und in ihren Arbeitsalltag teilen. Damit sind sie maximal authentisch und geben dem Unternehmen ein lebendiges Gesicht nach außen.

Und Corporate Influencing funktioniert auch nach innen! Besonders, wenn Unternehmen auf mehrere Standorte verteilt sind, z.B. wie bei Filialisten, fehlt die tägliche Identifikation mit dem Mutterunternehmen und damit der Sinn der Arbeit. Ein Brandface oder Corporate Influencer kann im Intranet oder auf öffentlichen Plattformen die Firmenwerte leben, motivieren und zu aktuellen Themen informieren. Na, denkst du auch gerade an den einen Mitarbeiter oder die eine Mitarbeiterin, die jeder im Unternehmen kennt oder kennen sollte?

5. Erfolgsmessung und ROI

Wer im „Content Game“ bestehen will, muss dafür genügend Zeit und Ressourcen einplanen. Kein Wunder, dass die Entscheider im Unternehmen wissen wollen, ob diese Zeit gut investiert ist. Die Zielgröße schlechthin ist hier der Return on Investment (ROI). Also das Verhältnis zwischen eingesetzten Ressourcen und dem erzielten Gewinn (nicht nur monetär!). Nur Klickzahlen zu zählen, reicht bei weitem nicht aus. Vielmehr empfiehlt sich ein Dreiklang aus Reach, Engagement und Impact, um digitale Kommunikationsmaßnahmen zu bewerten, Strategien anzupassen und Ressourcen effizienter einzusetzen:

Reach: Wie viele Mitarbeiter, Kunden, Bewerber wurden insgesamt erreicht?

Engagement: Welche Reaktionen, Kommentare und Interaktionen gab es? 

Impact: Was sind wirtschaftlich messbare Auswirkungen?

Ausblick:

2024 scheint wieder ein aufregendes Jahr für die digitale Unternehmenskommunikation zu werden. Es ist daher unerlässlich eine konkrete Strategie zu entwickeln und seine Kommunikationsmaßnahmen langfristig auszurichten. Authentisches Storytelling, das Beherrschen neuer Technologien sowie Anpassungsfähigkeit und Lernbereitschaft werden in diesem Jahr für jeden, der kommuniziert, präsentiert oder schult, von großer Bedeutung sein.

Wir wissen, wie wichtig dafür ein Mentor an deiner Seite ist, der dir Hilfe zur Selbsthilfe gibt. Genau darum unterstützt Startpunkt Media Manager und Geschäftsführer dabei neue mediale Wege zu gehen und digitale Herausforderungen aus eigener Kraft heraus zu meistern, damit du zukunftssicher aufgestellt und routiniert im Umgang mit neuen Medien bist.